top of page

Frijid Pink

musicmakermark
vor 11 Stunden
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Psychedelic, Blues und Hard Rock-Band, gegründet 1967 in Detroit, Michigan, von Rick Stevers (dm) und Tom Harris (e-b) von der Coverband Detroit Vibrations. Sie holten als weitere Musiker Gary Ray Thompson (g) und Tom Beaudry (vcl), der sich auch Kelly Green nannte, in die Band.


 

Die Gruppe veröffentlichte mit "Tell Me Why/Cryin' Shame" und "Drivin' Blues/God Gave Me You" (beide Parrot, 1969) zwei erfolglose Singles. Ihre dritte Single "House Of The Rising Sun/Drivin' Blues" (Parrot, 1969) wurde weltweit ein Riesenhit mit einer Million verkaufter Exemplare und den Plätzen 7 bei den Billboard Hot 100 bzw. 4 in England.

 

Mit dem Traditional "House Of The Rising Sun" hatten Jahre zuvor schon die Animals einen Riesenhit gelandet, nachdem zuvor schon Bob Dylan, Nina Simone, The Chamber Brothers den Song im Repertoire oder aufgenommen hatten. "House Of The Rising Sun" wurde zeitlebens zum Markenzeichen von Animals-Leader Eric Burdon.

 

Dutzende andere Bands und Musiker nahmen den Song nach den Animals und nach Frijid Pink auf. Frijid Pink war danach vor allem in der Umgebung von Detroit äusserst populär und trat mit MC5, The Stooges und The Amboy Dukes von Ted Nugent auf. Led Zeppelin war einmal Opener für Frijid Pink.

 

Die Band veröffentlichte weitere, weniger erfolgreiche Singles und gab mit "Frijid Pink" (Parrot, 1970) und "Defrosted" (Deram, 1970) im selben Jahr zwei Alben heraus. Auf beiden war Larry Zelanka (key) als Zuzüger zu hören. Mit Jon Wearing (vcl) und Craig Webb (g) spielten die beiden Gründer Harris und Stevers das dritte Album "Earth Omen" (Lion, 1972) ein, das in Richtung Hard Rock ging.

 

Wiederum war Larry Zelanka (key) als fünfter Musiker mit dabei. "The Beginning Vol. 5" (Deram, 1973) hiess eine nur in Deutschland veröffentlichte Compilation. Das letzte Album der Band hiess "All Pink Inside" (Fantasy, 1974). Inzwischen war Rick Stevers (dm) das einzige verbliebene Originalmitglied.

 

Seine Mitmusiker auf dieser LP waren Jo Baker (vcl, hca), Craig Webb (g) und Larry Popolizio (e-b). Dazu kamen als Gastmusiker Rockin' Reggie Vincent (vcl) und David Ahlers (p). Danach herrschte einige Jahre lang Funkstille.

 

1981 wollten Stevers und Harris mit Arlen Viecelli (vcl, g) von Salem Witchcraft und Ray Gunn (g) von Virgin Dawn als Mitmusiker ein weiteres Album aufnehmen. Weil kein Label Interesse daran fand, löste sich Frijid Pink 1982 auf.

 

2001 tauchte Frijid Pink wieder auf, allerdings ohne einen Musiker, der zuvor bei der Band gespielt hatte. Das eingespielte Album "Inner Heat" kam gar nie auf den Markt. Unter dem Titel "Hibernated" (Akarma, 2002) wurden die ersten drei Alben zusammen mit Non-Album-Singletracks in Form einer Triple-CD wiederveröffentlicht.

 

2005 unternahmen Stevers, Harris und Beaudry/Kelly mit Steve Dansby (g) von Cactus und Larin Michaels (key) einen neuen Anlauf. Nach mehreren Versuchen mit diversen Musikern entstand mit "Frijid Pink" (Repertoire, 2011) tatsächlich noch einmal ein Album mit neuem Material. Mit "Made In Detroit" (Dynasty, 2014) folgte ein weitere CD.

 

2016 bestand die Band aus dem Gründer Rick Stevers (dm) sowie aus Ricky Houke (vcl, g), Rick Zeithaml (g, vcl), Chuck Mangus (key, vcl) und Brent Austin (e-b, vcl). Das selbe Quintett spielte mit Bläser das nächste Album "On The Edge" (Dynasty, 2018) ein. 

 

Die beiden ersten Alben wurden mit Bonustracks unter dem Titel "The Deram Recordings 1970-1971" (Esoteric, 2023) in Form einer Doppel-CD wiederveröffentlicht.                                                                09/26

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page