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Green Day

musicmakermark
vor 2 Tagen
3 Min. Lesezeit

Amerikanische Pop Punk-Band, gegründet 1987 in Berkeley, California, unter dem Namen The Sweet Children vom damals 15-jährigen Billie Joe Armstrong (vcl, g) mit Michael Ryan Pritchard alias Mike Dirnt (e-b) und John Kiffmeyer alias Al Sobrante (dm).


 

1989 taufte sich die Band in Green Day um. Die erste Veröffentlichung war die EP "1000 Hours" (Lookout!, 1989), gefolgt vom Album "39/Smooth" und der EP "Slappy" (beide Lookout!, 1990). Später wurden das Album und die beiden EPs als "1,039/Smoothed Out Slappy Hours" (Lookout!, 1991) gemeinsam wiederveröffentlicht.

 

Danach verliess John Kiffmeyer die Band. Sein Nachfolger wurde Frank Edwin Wright III. alias Tré Cool von The Lookouts. Das zweite Album "Kerplunk!" (Lookout!, 1992) enthielt als Bonus vier Songs aus der The Sweet Children-Ära.

 

Weil sich das Album mehr als eine Million Mal verkaufte, wurde damit das Interesse der Major-Labels geweckt. In den Charts tauchte es aber nicht auf. Das Rennen machte "Warner", wo als drittes Green Day-Album "Dookie" (Reprise, 1994) auf einem Unterlabel veröffentlicht wurde.

 

Mit 2 Millionen allein in den USA verkauften Exemplaren schaffte Green Day den Durchbruch und läutete gleichzeitig ein Punk-Revival ein. Bei den Billboard 200 reichte es vorerst nur zu Platz 2, in Grossbritannien stand das Album auf Platz 13.

 

Aus dem Album wurden mehrere, chartsnotierte Singles ausgekoppelt. Darunter befand sich mit "When I Come Around" eine von drei Top-10-Singles der Band in den Billboard Hot 100.

 

Die folgenden Alben "Insomniac" (Reprise, 1995) und "Nimrod" (Reprise, 1997) waren trotz Millionenverkäufen und den Plätzen 2 bzw. 10 in den Billboard 200 von den Verkaufszahlen nicht mehr ganz so erfolgreich. Auch "Warning" (Reprise, 2000), mit dem sich Green Day stark vom Punk entfernte, kam gemessen an "Dookie" etwas weniger gut an.

 

Das Album ging in den USA 1,2 Millionen Mal über den Ladentisch und kam bis auf Platz 4 der Billboard 200. Es folgte eine längere Pause, die mit der Best-Of-Compilation "International Superhits" (Reprise, 2001), der DVD "International Supervideos" (2001) und der Single-B-Seiten-Sammlung "Shenanigans" (Reprise, 2002) überbrückt wurde.

 

Nach vier Jahren Funkstille meldete sich die Band mit "American Idiot" (Reprise, 2004) wieder auf der Strasse des Erfolges zurück, verkaufte sich das Album weltweit 23 Millionen Mal. Es war das erste Nummer-1-Album der Band in den Billboard 200.

 

Auch in vielen anderen Ländercharts, darunter in Grossbritannien, stand "American Idiot" ganz zuoberst. Neben dem Stammtrio machten bei den Aufnahmen zu dieser Art Rockoper weitere Musikerinnen und Musiker mit.

 

"Boulevard of Broken Dreams" war auch Platz 2 der Billboard Hot 100 die bestplatzierte Single für die Band in den US-Charts. Mit "Wake Me Up When September Ends" enthielt das Album eine zweite Top-10-Single in den US-Hauptcharts.

 

Die DVD/CD "Bullet In A Bible" (2005) zeigte Green Day bei einem Open Air-Auftritten in England. Im selben Jahr erschien mit "American Idiot – The Ultimate Critical Review" eine weitere Doku-DVD. "21st Century Breakdown" (Reprise, 2009) war fünf Jahre nach "American Idiot" das nächste Album.

 

Es verkaufte sich in den USA "nur" eine Million Mal, was aber erneut zu Platz 1 in den Billboard 200 reichte. Erneut stand Green Day mit einem Album auch in anderen Ländern ganz oben. "Awesome as Fuck" (Reprise, 2011) war das zweite offizielle Livealbum der Band.

 

Die Alben "iUno!", "iDos!" und "iTré!" (alle Reprise, 2012) bildeten eine Trilogie und wurden innerhalb von zweieinhalb Monaten veröffentlicht. Die ersten beiden Alben erreichten die Top-10 der Billboard 200, das dritte landete auf Platz 13.

 

"Revolution Radio" (Reprise, 2016) war wieder einmal ein Nummer-1-Album in den Billboard 200, auch wenn die physikalischen Verkäufe weltweit nur noch 600'000 Stück betrugen. "Woodstock 1994" (Reprise, 2019) hiess ein weiteres Livealbum, allerdings mit einem schon länger zurückliegenden Mitschnitt.

 

"Father of All Motherfuckers" (Reprise, 2020) und "Saviors" (Reprise, 2024) erreichten beide Platz 4 in den US-Hauptcharts. Dazwischen war "BBC Sessions" (Reprise, 2021) erschienen. Die Aufnahmen dazu waren zwischen Juni 1994 und August 2001 aufgezeichnet worden.

 

Von Green Day erschienen weitere Compilations und mehrere Boxsets, im Rahmen derer jeweils mehrere Alben gemeinsam noch einmal neu aufgelegt wurden. Green Day veröffentlichte bisher 14 Studio- und je vier offizielle Live- oder Compilation-Albums. Dazu kamen über 60 Singles oder EPs.

 

Billie Joe Armstrong gab auch einige Aufnahmen unter seinem Namen heraus und war dazu in Gruppen wie Armstrongs, Billie Joe Experience, Foxboro Hot Tubs, Pinhead Gunpowder, The Boo, The Longshot, The Network und The Upside Downers aktiv.              11/26

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