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Heather Leigh Murray

  • musicmakermark
  • 29. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Experimental-Musikerin, geboren als Tochter eines Kohlenarbeiters in West Virginia, aufgewachsen in Texas. Sie ist Multiinstrumentalistin und spielt Pedal-Steel-Gitarre, Gitarre, Keyboards, Bass, Mundharmonika, diverse Perkussion und singt.


 

Mehrere Jahre arbeitete sie als Grafikerin für die Pauline Oliveros Foundation in Houston. Ihre Arbeiten wurden für viele Schallplatten-Cover verwendet und bei Ausstellungen gezeigt. Ab 2004 lebte sie in Glasgow, wo sie den "Volcanic Tongue Record Shop" co-leitete. Aktiv als Musikerin ist sie seit Mitte der 1990er Jahre.

 

Mit Shawn McMillen (g) bildete sie das Folk-Duo Ash Castles On The Ghost Coast, von dem eine gleichnamige CD (Fleece und Wholly Other, 1996) erschien. Zwischen Ende der 1990er Jahre und Mitte der 2000er Jahre war sie Mitglied der Formation Charalambides und machte dort bei mehreren Aufnahmen mit.

 

Im Duo mit der Charalambides-Leaderin Christina Carter trat Heather Leight als Scorces mit mehreren Aufnahmen in Erscheinung. Taurpis Tula war zwischen Mitte und Ende der 2000er Jahre ein Duo mit David Keenan bzw. ein Trio mit Alex Neilson, von dem mehrere Aufnahmen herauskamen.

 

Dream/Aktion Unit hiess ein Trio mit den beiden Free Improv-Musikern Paul Flaherty (as) und Chris Corsano (dm). Auf der einzigen Aufnahme, der CD "Blood Shadow Rampage" (Volcanic Tongue, 2006) waren noch Thurston Moore (g) von Sonic Youth und Count Hejnowski alias Matthew Heyner (b) zu hören.

 

Nur im Duo mit Chris Corsano nannte man sich Jailbreak. Von diesem Duo erschienen die CD-R "Colour Them Gone" (Nyali, 2010) und die LP "The Rocker" (Family Vineyard, 2010). Dazu war sie auch auf der CD/DVD "Glasgow Sunday 2005" (Corwood Industries, 2008) von Jandek zu hören, mit dem sie als Begleitmusikerin auch auf Tourneen ging.

 

Ihre erste eigene Aufnahme war die CD-R "Cuatro Vocal" (Wish Image, 2002) gewesen. Darauf spielte sie Cuatro, eine kleine, viersaitige Gitarre, und sang. Die CD-R "Give The Ashes To The Indians" (Volcanic Tongue, 2005) bestand aus nur einem, dafür fast 50-minütigen Track.

 

Die Kassette "Jailhouse Rock" (Fag Tapes, 2006) mit zwei titellosen Stücken wurde später auf einer LP (No Not Fun, 2010) noch einmal neu aufgelegt. Auch die CD-R "Pot Baby" (Volcanic Tongue, 2006) bestand aus zwei längeren, titellosen Tracks.

 

Die Aufnahmen der LP "Devil If You Can Hear Me" (Not Not Fun, 2007) bestand aus drei Livetracks. Ebenfalls drei längere Nummern wurden auf der CD-R "There's A Brunette Up In Tulsa That Cries For Me" (Volcanic Tongue, 2007) herausgebracht.

 

Mit Can't, Carly Ptak und Zaïmph teilte sich sie eine Doppel-8"-Lathe-Split-Single (Curor, 2007).  Nur einseitig bespielt waren die Kassetten "Posing For A New Role" (Wish Image, 2011) und "Me-Ba" (Alice Zinc, 2013).

 

Die CD-R Empire" (Kendra Steiner Editions, 2012) dazwischen enthielt einen einzigen, 25:31-minütigen Track. In Mono kamen die beiden Stücke auf der LP "Nightingale" (Golden Lab, 2014) daher. "I Abused Animal" (Ideologic Organ, 2015) erschien in Form einer LP. "Throne" (Editions Mego, 2018) war ein weiteres Soloalbum.     

 

Eine ungewöhnliche Begegnung bei einem Konzert mit Peter Brötzmann (ts, bcl, cl, tarogato) wurde auf "Ears Are Filled With Wonder" (Not Two und Trost, 2016) dokumentiert. Weitere Aufnahmen dieses Duos waren "Sex Tape" (Trost, 2017), "Sparrow Nights" (Trost, 2018) sowie die labellosen CD "Crowmoon" (2018) und "South Moon Under (The Red Hook Concert)" (2019). 

 

"Glory Days" (Boomkat Editions, 2020) nannte sich eine Kassette mit Soloaufnahmen. Mit Peter Brötzmann (as, ts) und Fred Lonberg-Holm (cello) entstand "Naked Nudes" (Trost, 2023).  Von Flesh & The Dream, einem Duo mit Sam Shackleton (elect) kam die LP "Choose Mortality" (Everything Forever, 2023) heraus.                                            06/26

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