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Ian Wallace

  • musicmakermark
  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Englischer Schlagzeuger und Bandleader, geboren am 29. September 1946 in Bury, Lancashire. Während seiner Schulzeit wurde er Mitglied von The Jaguars, ehe er zu The Warriors ging. Dort traf er auf Jon Anderson, dem späteren Leadsänger von Yes.


 

Wallace war später im November 1986 als Ersatz von Bill Bruford ebenfalls kurze Zeit Mitglied von Yes. Nach den Warriors ging Wallace zu Big Sound, einer Gruppe, die Sandie Shaw, David Garrick, Marv Johnson and Lou Christie begleitete.

 

Danach ging's weiter zur Bonzo Dog Doo Dah Band, zu Tim Buckley und zu The World, die in der Besetzung Neil Innes (vcl, p, g), Dennis Cowan (e-b, vcl), Roger McKew (g) und Ian Wallace (dm) die LP "Lucky Planet" (Liberty, 1970) einspielte. Die nächste Station war King Crimson.

 

Dort spielte er mit Robert Fripp (g, vcl), Boz Burrell (e-b),  Mel Collins  (fl, sax) und Peter Sinfield (lyrics) die Alben "Islands" (Island, 1971) und "Earthbound" (Island, 1972) ein. Im Mai 1972 verliess Wallace KC und ging mit Mel Collins und Boz Burrell zu Alexis Korner's Snape.

 

Eine kurzlebige Gruppe mit Gerry Hogan (steel-g), Chas Hodges (vcl, p, g) und Dave Peacock (e-b, vcl) hiess Oily Rags und veröffentlichte ein gleichnamiges Album (Signature, 1974). Später trommelte Wallace für Peter Frampton, Bob Dylan, Ry Cooder und Don Henley von den Eagles.

 

In den 1980er und 1990er Jahren arbeitete er live oder im Studio für Bonnie Raitt, Joe Walsh, Johnny Hallyday, Keith Emerson, Roy Orbison, Jackson Browne, The Travelling Wilburys, Eric Clapton, Jon Anderson, Alvin Lee, Crosby Stills and Nash, Brian Eno, Larry Coryell, John Fogerty, Stevie Nicks und Lindsey Buckingham.

 

Auch David Lindley, Steve Marriott, Badger, Al Kooper, Glen Frey, Lonnie Mack, Billy Joel, Otis Spann, Sting, Steve Winwood, Bob Seger, Jimmy Buffett, Procol Harum, Robben Ford, Linda Ronstadt, Duster Bennett, Roger Chapman, Alvin Lee, Ronnie Wood, The Quireboys und Warren Zevon gehörten zu seinen Kunden.

 

Mit Peter Banks (key) von Yes, Jackie Lomax (g, vcl) und Kim Gardner (e-b) von Badger, David Mansfield (g, mand, vio) und Graham Bell (vcl) formierte er 1979 in Los Angeles, wo er lebte, die kurzlebige, undokumentierte Gruppe The Teabags.

 

Nahezu 20 Jahre später startete er mit The Wallace/Trainor Conspiracy einen weiteren Versuch mit einer eigenen Band. Ein Album in der Besetzung Wallace, Brian Trainor (key), John Belzaguy (e-b, b), Steve Marcus (ts, ss) sowie Ian McDonald (as) als Gastmusiker hiess "Take A Train" (Artist Road, 1998).

 

Mit diversen Musikern wie Michael Rhodes, Jose Hilario oder John Billings (e-b), Kenny Vaughan oder Clive Gregson (g), Jeffrey Scott Wills (ts), Ian McDonald (fl) und Pat Mastelotto (dm) sowie in verschiedenen Besetzungen entstand sein eigenes Album "Happiness With Minimal Side Effects" (Labmix, 2003).

 

Das Album wurde später (Voiceprint, 2006) wiederveröffentlicht. Wallace spielte auf dieser Aufnahme auch Keyboards und Gitarre. Ab 2003 war er Mitglied der 21st Century Schizoid Band, wo er Michael Giles, ebenfalls ein früherer KC-Drummer, ersetzte.

 

Mit Tim Landers (e-b, b) und Jody Nardone (p) nahm er als Crimson Jazz Trio für das Album "King Crimson Songbook Vol. 1" (Voiceprint, 2005) und "King Crimson Songbook Vol. 2" (Panegyric, 2009) jazzige Versionen von KC-Songs auf. Zwischen den Aufnahmen und dem Erscheinen wurde bei Wallace Krebs diagnostiziert. Ian Wallace starb am 22. Februar 2007 60jährig in Los Angeles, California.                                                             01/26

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