J.C. Higginbotham
- musicmakermark
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Amerikanischer Jazz-Posaunist, geboren am 11. Mai 1906 in Social Circle, Georgia, als Jack Higginbotham. Er wuchs in Cincinnati, Ohio, auf. In den 1930er und 1940er Jahren spielte er in den ersten Swing-Bands wie jenen von Luis Russell, Benny Carter, Red Allen, Chick Webb und Fletcher Henderson sowie in der Mills Blue Rhythm Band.

Dazu erschienen in den 1930er Jahren erste Aufnahmen als Leader seiner Bands J.C. Higginbotham And His Six Hicks und J.C. Higginbotham Quintet. Er arbeitete auch für Louis Armstrong und übernahm 1937 die Band von Luis Russel, die er bis 1940 leitete.
Ab 1947 leitete er weitere eigene Gruppen und kam unter seinem Namen wie auch als Sideman zu vielen Aufnahmen. Auf zwei Alben von Henry "Red" Allen war er als Gast auf dem Cover aufgeführt. Dazwischen verschwand er immer wieder von der Szene.
"Callin' the Blues" (Prestige, 1958) hiess eine LP mit Tiny Grimes (g) als Co-Leader. Dazu kam als weitere Musiker Eddie "Lockjaw" Davis (ts), Ray Bryant (p), Wendell Marshall (b) und Osie Johnson (dm). "Higgy Comes Home" (Jazzology, 1979) war 21 Jahre später ein weiteres Album und seinem Namen mit neben anderen Bud Freeman (ts).
J.C. Higginbotham war am 26. Mai 1973, in Manhattan, New York City im Alter von 67 Jahren verstorben. Die unter seinem Namen erschienene Compilation "1929-1940" (Best Of Jazz, 1996) enthielt nur gerade ein Stück von J.C. Higginbotham und zwar eines mit His Six Hicks.
Der Rest der CD bestand aus Nummern, die Higginbotham als Mitglied von Gruppen von Henry "Red" Allen, Luis Russell, Benny Carter, Louis Armstrong, Coleman Hawkins und Mezz Mezzrow realisierte hatte.
Auf CD 1 der Doppel-CD "Big City Blues" (History, 2009) fanden sich 22 Titel von Higginbotham und seinen Gruppen. CD 2 war dem Schaffen von Edmond Hall gewidmet. 06/26


