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James "Thunderbird" Davis

  • musicmakermark
  • 5. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Amerikanischer Blues-Gitarrist und Sänger, geboren am 10. November 1938, in Prichard, Alabama, als James Louis Huston. Er war zuerst Gospel-Sänger, ehe er sich dem Blues zuwandte. 1957 wurde er von Guitar Slim entdeckt und in seine Band geholt.


 

Zudem trat Davis als Opener für Guitar Slim auf. Von ihm bekam er auch seinen Übernamen "Thunderbird", nachdem Davis zuviel "Thunderbird"-Wein getrunken hatte und in ein Spital eingewiesen werden musste. Nach Slims Tod 1959 arbeitete Davis in den Bands von Nappy Brown and Lloyd Lambert.

 

1961 wurde er von "Duke Records" in Houston unter Vertrag genommen. Bei "Duke" erschienen bis 1966 mehrere 7"-Singles, ohne dass diese Hits wurden. Er fristete fortan sein Dasein als Opener für Joe Tex, O. V. Wright, Muddy Waters und B.B. King und kehrte der Musikszene für fast 20 Jahre den Rücken.

 

Aufnahmen aus seiner Zeit bei "Duke" wurden zusammen mit solchen von Bobby "Blue" Bland, Larry Davis und Fenton Robinson unter dem Titel "Angels In Houston (The Legendary Duke Blues Recordings)" (Rounder, 1982) zusammengefasst. Ende der 1980er Jahre wurde er vom Label "Black Top Records" wiederentdeckt.

 

Als Sideman des Gitarristen und Sängers Hubert Sumlin wurde er zu den Aufnahmen dessen Albums "Healing Feeling" (Black Top, 1989) beigezogen, wobei Davis' Name auf dem Schallplattencover erwähnt wurde. Als James "Thunderbird" Davis And The Black Top All-Stars konnte er mit "Check Out Time" (Black Top,  1989) auch ein Album aufnehmen.    


James "Thunderbird" Davis starb am 24 Januar 1992 53-jährig in St. Paul, Minnesota.                                                                            05/26

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