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Jane Bunnett

  • musicmakermark
  • vor 15 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Kanadische Jazz-Sopransaxophonistin, Flötistin und Bandleaderin, geboren am 22. Oktober 1956 in Toronto, Ontario. Sie lernte klassisches Klavier und wechselte aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung zur Flöte. Dann kam das Sopransaxophon dazu.


 

Dazu nahm sie unter anderem auch bei Steve Lacy Unterricht. Mit ihrem Mann, dem Trompeter Larry Cramer, lebte sie einige Jahre in Paris, wo sie mit der Pianistin Claudine François auftrat und mit deren Gruppe Healing Force ein gleichnamiges Album (Pan, 1993) aufnahm.

 

Ihr erstes eigenes Album hiess "In Dew Time" (Dark Light, 1988), eingespielt mit Dewey Redman (ts), Larry Cramer (tp), Vincent Chancey (frh), Brian Dickenson oder Don Pullen (p), Scott Alexander (b) und Claude Ranger (dm). "New York Duets" (Music & Arts, 1989) war eine Duoaufnahme mit Don Pullen (p).

 

Mit Pullen, ihrem Ehemann sowie mit Kieron Overs (b) und Billy Hart (dm) entstand als Jane Bunnett Quintet "Live At Sweet Basil" (Music & Arts und Denon, 1991). Das selbe Quintett sowie zusätzlich die Sängerinnen Jeanne Lee und Sheila Jordan waren an ihrem Album "The Water Is Wide" (Evidence, 1994) beteiligt.

 

Bei einem Ferienaufenthalt 1982 in Kuba hatte Bunnett die Musik dieser Insel endeckt. Ihre erste Aufnahme mit kubanischen Musikern war zehn Jahre später "Spirits of Havana" (EMI, 1992) eingespielt mit vielen kubanischen Musikerinnen und Musikern sowie der Grupo Yoruba Andabo.

 

Später kam unter dem Titel "Spirits Of Havana - 25th Anniversary Edition" (Linus, 2016) eine Doppel-CD heraus. Diese enthielt das Originalalbum auf CD 1 sowie mit "Chamalongo" auf CD 2 eine Album, das sie mit der Gruppe Spirits Of Havana eingespielt hatte.              

 

Mit "Double Time" (Justin Time, 1994) folgte eine Duoaufnahme mit ihrem Landsmann Paul Bley (p). "Jane Bunnett Rendez-Vous Brazil Cuba" (Justin Time, 1995) hiess ihre nächste Kuba-Aufnahme, auf der auch brasilianische Musiker mitmachten.

 

Auf "Jane Bunnett and The Cuban Piano Masters" (World Pacific, 1996) spielte sie mit José María Vitier und Frank Emilio Flynn (p) sowie mit Carlitos del Puerto (b). "Havana Flute Summit" (Naxos, 1997) zeigte Bunnett in Begleitung der Flötisten/Flötistinnen Orlando "Maraca" Valle, Céline Valle und Richard Egües sowie anderer kubanischer Musiker.

 

Mit ihrer Gruppe The Spirits of Havana entstanden das erwähnte Album "Chamalongo" (Blue Note, 1997) sowie später "Ritmo + Soul" (Blue Note, 2000). Für "Alma de Santiago" (Blue Note, 2001) holte Bunnett neben ihrem Ehemamm auch David Virelles, The Santiago Jazz Saxophone Quartet, Los Jubilados, La Conga de Los Hoyos und andere ins Studio.

 

"Spirituals and Dedications" (Justin Time, 2001) war wieder eine mehr jazz-orientierte Aufnahme mit Dewey Redman (ts), Dean Bowman (vcl), Stanley Cowell (p), Larry Cramer (tp, flh), Kieran Overs (b) und Mark McLean (dm).

 

Mit der CD/DVD "Cuban Odyssey" (Blue Note, 2002), "Red Dragonfly (aka Tombo)" (Blue Note, 2004) und "Radio Guantanamo (Guantanamo Blues Project Vol. 1)" (EMI, 2006) kehrte sie wieder zu ihren kubanischen Einflüssen zurück. Dafür holte sie jeweils grössere Besetzungen ins Studio.

 

Für "Embracing Voices" (Sunnyside, 2008) zog sie neben der Grupo Vocal Desandann mehrere Sängerinnen und Sänger dazu. Mit Hilario Duran (p) spielte sie "Cuban Rhapsody" (Alma, 2011) ein. Eine Doppel-CD-Compilation hiess "Mundo: The World Of Jane Bunnett" (EMI, 2012).

 

"Jane Bunnett And Maqueque" (Justin Time, 2014), "Oddara" (Linus, 2016), "On Firm Ground/Tierra Firme" (Linus, 2019) und "Playing With Fire" (Linus, 2023) waren Alben mit ihrer kubanischen Gruppe Maqueque. "Diez Años" (In+Out, 2024) war eine Compilation ihrer Arbeit mit Maqueque.           02/26

 

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