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Jimmy Rowles

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 19. August 1918 in Spokane, Washington, als James George Hunter. Später übernahm er den Namen seines Stiefvaters. Rowles studierte an der University of Washington in Seattle.


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1940 ging er nach Los Angeles, wo er mit Slim Gaillard, Lester Young, Benny Goodman und Woody Herman arbeitete. Nach dem Militärdienst kehrte er zur First Herd von Woody Herman und zu Goodman zurück. Zudem trat er mit Les Brown und Tommy Dorsey auf.

 

Mit Herman, Goodman und dem Goodman-Seitenprojekt Hollywood Hucksters kam er ab Mitte der 1940er Jahren zu ersten Aufnahmen. Danach zogen ihn Dexter Gordon, Fats Navarro, Georgie Auld und andere zu Aufnahmen bei. Auch in den 1950er und 1960er Jahren arbeitete er vorwiegend als Studiomusiker.

 

Er war Begleiter von Billie Holiday und Peggy Lee. Zudem war er aktives Mitglied der Westcoast Jazz-Szene und spielte an der Seite von Bud Shank, Herbie Harper, Harry Babasin, Shorty Rogers, Bill Perkins, Bob Brookmeyer, Barney Kessel, Buddy DeFranco, Jimmy Giuffre und anderen.

 

Seine erste Aufnahme als Leader hiess "Rare-But Well Done" (Liberty, 1954) und war ein Album des Jimmy Rowles Trios mit Red Mitchell (b) und Art Mardigan (dm) als Begleiter. Vom Jimmy Rowles Trio erschienen, in anderer Besetzung, später weitere Aufnahmen.

 

Ende der 1950er Jahre leitete er die Bigband Jimmy Rowles And His Orchestra, die auf "Swing Me An Old Song" (Liberty, 1959) die Sängerin Julie London begleitete aber sonst keine eigene Aufnahme heraus brachte.

 

Vom Jimmy Rowles Septet in der Besetzung Herb Geller (as), Bill Holman (ts), Lee Katzman (tp), Bob Enevoldsen (tb), Rowles, Monty Budwig (b) und Mel Lewis (dm) kam die LP "Weather In A Jazz Vane" (Andex, 1959) auf den Markt. Mit dem Jimmy Rowles Quintet begleitete er Sarah Vaughan.

 

Mit Harold Land (ts), Pete Candoli (tp), Barney Kessel (g), Larry Bunker (vibes), Red Mitchell (b) und Mel Lewis (dm) nahm er als The Jimmy Rowles Sextet "Upper Clasmen" (Interlude, 1959) auf. 1973 liess er sich in New York nieder, kehrte aber Anfang der 1980er Jahre wieder nach Los Angeles zurück.

 

Unter Jimmy Rowles Namen oder als Leader der Formationen Jimmy Rowles And His Orchestra, Jimmy Rowles Septet, Jimmy Rowles Trio, Jimmy Rowles Quintet, The Jimmy Rowles Sextet und Zoot Sims/ Jimmy Rowles Quartet erschienen total an die 60 Alben.

 

Zudem verzeichnet er bei discogs.com fast 950 Credits als Musiker. Unter den wenigen Compilations fand sich bisher keine, die einen umfassenden Überblick über sein Schaffen gibt.


Jimmy Rowles starb am 28. Mai 1996 77-jährig in Los Angeles, California. Seine Tochter Stacy Rowles (1955-2009) betätigte sich als Jazz-Trompeterin und Sängerin.                                                           11/25

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