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Joan Armatrading

  • musicmakermark
  • vor 17 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Englische Singer/Songwriterin, geboren am 9. Dezember 1950 in Basseterre, Saint Kitts, in der Karibik. 1958 zog sie mit ihren Eltern nach Birmingham. Anfang der 1970er Jahre liess sie sich in London nieder. Dort begann sie zusammen mit Pam Nestor Songs zu schreiben.


 

Ihre ersten Lieder erschienen unter ihrem Namen auf der LP "Whatever's For Us" (Cube, 1972). Dies führte dazu, dass ihre musikalische Partnerschaft mit Nestor auseinanderfiel. Armatrading war wegen ihres Vertrages mit "Cube" lange Zeit zur Untätigkeit gezwungen.

 

1975 unterschrieb sie bei "A&M", wo bis 1992 alle ihrer Aufnahmen erschienen. Das erste Album war "Back To The Night" (1975), das sie anschliessend mit dem Jazz Pop-Sextett The Movies auch live vorstellte. Mit "Joan Armatrading" (1976) und der britischen Top-10-Single "Love And Affection" gelang ihr der grosse Durchbruch.

 

Es war auf Platz 12 ihr erstes Album in den UK-Charts. Ihr spröder, jazzorientierter Stil prägte auch die folgenden Alben. "Show Some Emotion" (1977) war auf Platz 6 ihr erstes Top-10-Album, "To The Limit (1978) erreichte Platz 13. "Steppin' Out" (1979) war ihr erstes Livealbum.

 

Ab "Me, Myself, I" (1980) wurde ihr Stil nach einem Produzentenwechsel poppiger. Es war mit Platz 5 ihr erfolgreichstes Album in den UK-Charts und mit Platz 32 ihr bestplatziertes bei den Billboard 200. "Walk Under Ladders" (1981) und "The Key" (1983) war zwei weitere britischen Top-10-Alben.

 

"Secret Secrets" (1985), "Sleight Of Hand" (1986), "The Shouting Stage" (1988), "Hearts And Flowers" (1990) und "Square The Circle" (1992) waren ihre letzten Album für "A&M". Sie kamen alle in Grossbritannien in die Top-50 der Albumcharts.


"What's Inside" (RCA, 1995) war für mehrere Jahre ihr letztes britisches Top-50-Album. Dazwischen hatte sie bei den Aufnahmen zum Song  "Don't Lose Your Head" von Queen mitgemacht, der auf dem Queen-Album "A Kind Of Magic" (EMI, 1986) erschien und auch für den Film "Highlander" verwendet wurde.

 

Zuvor hatte sie schon 1976 mit "The Flight Of The Wild Geese" den Titelsong für den Film "The Wild Geese" geschrieben. Von Armatradings Schaffen erschienen bei "A&M" mehrere Compilations. "Love And Affection: Classics 1975-1983" (2003), eine davon, schaffte es sogar auf Platz 24 der englischen Album-Charts.

 

Bis "Lovers Speak" (Denon, 2003), ihrem nächsten richtigen Album nach "What's Inside", vergingen acht Jahre. Das CD/DVD-Set "Live All The Way From America" (SLG, 2004) mit Aufnahmen vom 25. Juni 2003 im Lillian Fontaine Garden Theatre in Saratoga, California, war Armatradings zweites Live-Album seit "Steppin' Out" von 1979.

 

Danach vergingen wiederum vier Jahre bis zur nächsten Studio-Produktion "Into The Blues" (SLG und Hypertension, 2007). Das Album stand in den US-Blues-Charts ganz oben. Es folgten "This Charming Life" (Hypertension, 2010) und  "Starlight" (Hypertension, 2012) als nächste Alben.

 

Dazwischen war "Live at Royal Albert Hall" (429 Records und Savoy, 2011) mit aktuellen Liveaufnahmen auf den Markt gekommen. "Me Myself I World Tour" (429 Records, 2016) dokumentierte ihre erste Solo-Welttournee, bei der sie 2014/2015 nicht weniger als 235 Auftritte absolvierte.

 

Mit ihrem nächsten Studiowerk "Not Too Far Away" (BMG, 2018) war sie wieder einmal in den Top-30 der britischen Charts. Mit "Consequences" (BMG, 2021) stand sie dann sogar auf Platz 10. Das nächste Livealbum hiess "Live At Asylum Chapel" (BMG, 2022), gefolgt vom Studiowerk "How Did This Happen And What Does It Now Mean" (BMG, 2024) auf Platz 69 der britischen Charts.

 

Von Joan Armatrading erschienen mehrere offizielle und Dutzende inoffizielle Compilations. Das 5-CD-Set "The Collection" (A&M, 1987) enthielt ihre Alben, die zwischen 1976 und 1981 erschienen waren. "5 Classic Albums" (Spectrum, 2017) unterschied sich bei einem Album. Die restlichen vier waren die selben wie bei "The Colllection".          06/26

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