top of page

Joe Simon

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer R&B- und Soul-Sänger, geboren am 7. September 1936 in Simmesport, Louisiana, als Joseph Simon. Er sang zuerst in der Methodistenkirche seines Vaters. Ende der 1950er Jahre zog seine Familie in die Nähe von Oakland, California.


 

Dort schloss er sich den Golden West Gospel Singers, die sich als Golden Tones der sekulären Musik zuwandten und bei "Hush Records" zwei Singles veröffentlichen konnten. Die Labelbesitzer Gary und Carla Thompson drängten Simon dazu, Aufnahmen unter seinem Namen zu machen.

 

Diese Singles für "Hush" blieben erfolglos. Simon hatte Jahre später mit "My Adorable One" (Vee-Jay, 1964) einen kleinen Hit, der bis in die Top-10 der R&B-Charts gelangte. Bis 1968 konnte Simon eine ganze Reihe von Singles auf hintere Plätze der Billboard Hot 100 sowie auf mittlere Plätze der R&B-Charts bringen.

 

Ab 1966 erschienen zudem erste Alben beim Label "Sound Stage 7", von denen "The Chokin' Kind" (1969) mit Platz 18 bei den R&B-Alben das vorerst erfolgreichste war. Der Titelsong war Simons grösster Hit. Er stand auf Platz 1 der R&B-Charts sowie auf Platz 13 der Billboard Hot 100. Dafür erhielt Simon 1970 einen Grammy.

 

Bis 1980 hatte Simon viele weitere kleinere und grössere Hits. "Power of Love" (Spring, 1972) und "Get Down, Get Down (Get on the Floor)" (Spring, 1975) waren neben neun Top-10-Hits zwei weitere Nummer-1-Singles in den R&B-Charts.

 

Von den elf Alben, die bis 1979 beim Label "Spring" erschienen, waren "The Sounds of Simon" (1971) auf Platz 9, "Drowning in the Sea of Love" (1972) auf Platz 11 und "Get Down" (1975) auf Platz 10 der R&B-Charts die erfolgreichsten.

 

Bis 1998 erschienen auf anderen Labels weitere, erfolglose Alben. Auch in Sachen Singles ging es ab 1981 nur noch bergab, nachdem sich Simon mehr dem Country Soul zugewandt hatte. Bis dato kamen von Joe Simon zehn offizielle Complations auf den Markt. Joe Simon starb am 13. Dezember 2021 im Alter von 85 Jahren. 01/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page