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Kim Fowley

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Singer/Songwriter, Musiker und Produzent, geboren am 21. Juli 1939 in Los Angeles, California, als Sohn des Schauspielerehepaars Douglas Fowley und Shelby Payne. Ab den 1960er Jahren produzierte und schrieb Fowley hunderte von Songs.


 

Er bewegte sich innerhalb der unterschiedlichsten Stile. Das Spektrum reichte von Bubblegum Pop, Girlgroup-Rock, Folk, Country bis zu Psychedelic Rock. Als Mitglied der Hollywood Argyles hatte er mit "Alley-Oop" (Lute, 1960) einen Nummer-1-Hit in den Billboard Hot 100.

 

Sein Song "Nut Rocker" (Electrola, 1961) von B. Bumble & The Stingers schaffte es auf Platz 1 in Grossbritannien. "Popsicles and Icicles" (Chattahoochee, 1963) von The Murmaids belegte Platz 3 in den Billboard Hot 100. 1965 schrieb er mit "The Trip" (Corbya, 1965) den wohl ersten Rocksong über eine psychedelische Erfahrung mit LSD. Die Single wurde in den USA weitgehend ignoriert, war aber ein kleiner Hit in Europa und eine der ersten Veröffentlichungen des Labels "Island Records".

 

Mitte der 60er lebte Fowley eine zeitlang in London, wo er mit damals noch unbekannten Künstlern wie Cat Stevens, einer Vorgängergruppe von Slade namens The N’Betweens, und mit den Lancasters, einer Band mit Ritchie Blackmore, zusammenarbeitete.

 

1966 produzierte er den Novelty-Hit "They’re Coming to Take Me Away Ha-Haaa!" (Warner, 1966) von Napoleon XIV. Er war einer der Gastmusiker auf Frank Zappas erstem Album "Freak Out!" (Verve, 1966). Dazu war er Produzent bei den Aufnahmen der B-Seite der ersten Single (Polydor, 1967) von Soft Machine.

 

1967 änderte er den Namen von Roger Chapmans damaliger Band von Roaring Sixties in Family. 1969 produzierte Fowley "I’m Back and I’m Proud" (Dandelion, 1970), das von den Kritikern gelobte Comeback-Album von Gene Vincent.

 

Zwischen 1969 und 1971 schrieb er mit Skip Battin, dem Bassisten von The Byrds, bei einigen der Lieder mit, die auf den Byrds-Alben "Untitled" (Columbia, 1970) und "Farther Along" (Columbia, 1971) veröffentlicht wurden. Er schrieb auch Songs für Kiss, Helen Reddy, Slade, Alice Cooper, Leon Russell und Kris Kristofferson.


Sein vielleicht bekanntestes Produkt war die rein weiblich besetzte Rockband The Runaways, die er in den 1970er Jahren produzierte. Seine Karriere in der Musikindustrie war ebenso wechselhaft wie lang. Kommerzielle Erfolge blieben ihm meist versagt. Bei discogs.com besitzt er über 900 Credits als Songschreiber oder Arrangeur sowie über 300 als Produzent.

 

Ab Anfang der 1960er Jahre veröffentlichte erste Singles unter seinem eigenen Namen, ab Mitte/Ende der 1960er Jahre auch erste Alben. Unter seinem Namen oder unter Bandnamen wie Frankenstein And The All Star Monster Band, Hollywood Argyles, Kim And The Skippers, Kim Fowley's Psychedelic Dogs und Sand kamen gesamthaft 35 Alben und etwa 30 Singles heraus.

 

Zuletzt lebte Fowley in Kalifornien und arbeitete als Produzent. Steven Van Zandt lud ihn 2005 ein, neben anderen bei seinem Radiosender "Underground Garage" mitzuarbeiten. Fowley präsentierte jeden Samstag und Sonntag eine vierstündige Sendung. Er starb am 15. Januar 2015 in seinem Haus in Hollywood im Alter von 75 Jahren. Von seinem Schaffen kam ein Dutzend Compilations heraus. 02/26

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