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Kreator

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 4 Min. Lesezeit

Deutsche Thrash Metal-Band, gegründet 1982 in Essen, unter den Namen Tyrant bzw. Tormentor. Beeinflusst wurde Tyrant/Tormentor/Kreator von Bands wie Venom, Slayer, Metallica, Mercyful Fate und Bathory.


 

Die Urformation bestand aus Mille Petrozza (g, vcl), Rob Fioretti (e-b) und Jürgen "Ventor" Reil (dm). Bereits unter dem neuen Namen Kreator erschien das Debutalbum "Endless Pain" (Noise, 1985). Für die nachfolgende Tournee verstärkte sich die Band mit Michael Wulf (g) von Sodom.

 

"Pleasure To Kill" (Noise, 1986) entstand mit Jörg "Tritze" Trzebiatowski als zweiten Gitarristen, obwohl noch Wulf auf dem Albumcover erwähnt wurde. Weiter ging's mit "Terrible Certainty" (Noise, 1987)  und "Extreme Aggression" (Epic, 1989).

 

Letzteres war das erste Album für ein internationales Label. Damit gelang Kreator auch in den USA der Durchbruch. Danach verliess Trzebiatowski die Band. Für ihn kam 1990 Frank "Blackfire" Gosdzik von Sodom. Mit ihm entstand "Coma Of Souls" (Noise, 1990).

 

Danach begann Kreator mit Death Metal und Industrial Metal zu experimentieren. Das nächste Album war "Renewal" (Noise, 1992). In der Folge begann die Band auseinander zu fallen. Auch "Epic" liess die Band fallen.

 

Dennoch spielte Kreator in der Besetzung Mille Petrozza (g, vcl), Frank "Blackfire" Gosdzik (g), Christian Giesler (e-b) und Joe Cangelosi (dm) mit "Cause For Conflict" (G.U.N., 1995) ein neues Album ein. Es folgten weitere Lineup-Wechsel. "Scenarios of Violence" (Noise, 1996) war eine Compilation.

 

Mit "Outcast" (G.U.N., 1997) erschien ein weiteres neues Album. "Voices of Transgression A 90's Retrospective" (G.U.N., 1999) war eine Compilation mit drei bisher noch nie veröffentlichten Songs. Dazu erschien mit "Endorama" (Drakkar, 1999) ein weiteres Studioalbum.

 

"Past Life Trauma (1985-1992)" (Noise, 2000) war eine dritte Compilation, ehe mit "Violent Revolution" (Steamhammer, 2001) das zehnte Studioalbum erschien, mit dem die Band wieder näher beim Thrash Metal gelandet war. Es folgten die Doppel-CD "Live Kreation" und die DVD "Live Kreation: Revisioned Glory" (beide Steamhammer, 2003).

 

Ein weiteres Studioalbum hiess "Enemy Of God" (Steamhammer, 2005). Die Aufnahmen kamen im Jahr darauf unter dem Titel "Enemy of God: Revisited" (Steamhammer, 2006) mit einem 5.1-Mix, zwei Bonus-Tracks der japanischen Pressung sowie einer Bonus-DVD nochmals heraus.

 

"At The Pulse Of Kapitulation" (Steamhammer, 2008) war eine weitere DVD mit den vorher auf VHS-Kassetten erschienen Aufnahmen "Live In East Berlin" und "Hallucinative Comas". "Hordes Of Chaos" (Steamhammer, 2009) nannte sich das nächste Album. Es kam mit einer Bonus-DVD und unter dem Titel "Hordes Of Chaos – Ultra Riot" (Steamhammer, 2010) auch mit einer Bonus-CD auf den Markt.

 

Die CD "Terror Prevails - Live At Rock Hard Festival" (Nuclear Blast, 2010) wurde auch der November-Ausgabe des "Rock Hard"-Festivals beigelegt. Teil zwei kam mit der Juni-Ausgabe von "Rock Hard" heraus, einen Monat nach dem Erscheinen des neuen Studioalbums "Phantom Antichrist" (Nuclear Blast, 2012).

 

"The Big Teutonic 4" (Devil Inc., 2012) war eine CD-EP, auf der Kreator und Tankard je einen Iron Maiden-Song interpretierten, während Sodom und Destruction je ein Motörhead-Cover spielten. Diese EP war dem deutschen Metal-Magazin "Legacy" beigelegt. Später kam das Ganze auch als 7"-EP (Nuclear Blast, 2013) heraus.

 

Die Fortsetzung war später die 10"-Split-EP "The Big Teutonic 4 - Part II" (Nuclear Blast, 2015) mit Covers von Raven (Kreator), Tank (Sodom), Saxon (Destruction) und Iron Maiden (Tankard). "Dying Alive" (Nuclear Blast, 2013) war eine Live-DVD mit einem Best Of-Programm.

 

Das Kreator-Album "Hordes of Chaos" von 2010 wurde zusammen mit "Roorback" von Sepultura und der Doppel-CD "One Night in Bangkok" von Sodom unter dem Titel "Thrash Metal Box" (Steamhammer, 2013) in einem 4-CD-Set wiederveröffentlicht.

 

Es folgten Split-7"-Singles mit Legion of the Damned, Arch Enemy und Overkill. Die Compilation "Love Us or Hate Us - The Very Best of the Noise Years 1985-1992" (Sanctuary, 2016) erstreckte sich über zwei CDs. "Violence Unleashed" (Nuclear Blast, 2016) war eine Beilage zum deutschen Metal-Magazin "Legacy".

 

Es enthielt Material der letzten und des nächsten Albums, das "Gods of Violence" (Nuclear Blast, 2017) hiess. An der seit 2001 bestehenden Besetzung mit Mille Petrozza (vcl, g), Sami Yli-Sirniö (g), Christian Giesler (e-b) und Ventor alias Jürgen Reil (dm) hatte sich nichts geändert.

 

"Live Antichrist" (Metal Hammer, 2017) war eine weitere Beilage zu einem der deutschen Metal-Magazine. Die CD enthielt Aufnahmen der "Phantom Antichrist"-Tournee, die von 2012 bis 2016 dauerte. "Live at Dynamo Open Air 1998" (Dynamo, 2019) enthielt einen frühen Konzertmischnitt, der in DL-Form herauskam.

 

2019 stieg Christian Giessler aus. Neuer Bassist wurde Fédéric Leclercq von Dragonforce. "London Apocalypticon - Live at the Roundhouse" (Nuclear Blast, 2020) enthielt mit Aufnahmen vom Dezember 2018. Das Ganze kam als DL (Audioteil) bzw. als CD mit Blu-ray (Audio- und Videoteil) auf den Markt.

 

Das Boxset "Under The Guillotine" (Noise, 2021) enthielt die sechs Alben dieser Band für das Label "Noise" und zwar sowohl auf Vinyl plus gleichzeitig auf Kassetten. Unter dem selben Titel wurde eine Compilation mit Songs aus dieser Zeit in Form einer Doppel-CD (Noise, 2021) veröffentlicht.

 

"Bootleg Revolution" (Nuclear Blast, 2022) zeigt die Band bei Auftritten in Brasilien, Südkorea und Wacken, "Live at Bloodstock 2021" (Nuclear Blast, 2022) bei einem Konzert in England. "Hate über alles" (Nuclear Blast, 2022) war ein weiteres Studiowerk.

    

"Bonecrushing Demos/Rehearsals '84 - '85" (High Roller, 2023) bestand aus einer CD mit Material von Kreator und der Vorgängerband Tormentor aus den 1980er Jahren. Eine nicht auf dem deutschen Markt verkaufte Version enthielt zudem eine Live-DVD mit Kreator-Songs von 1986.

 

"Live in Chile" (Nuclear Blast, 2024) enthielt damals aktuelle Liveaufnahmen. "Krushers of the World" (Nuclear Blast, 2026) war das nächste Studioalbum.

                                                                               05/26

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