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Lafayette Leake

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Amerikanischer Blues-Pianist, -Organist, -Sänger und -Songwriter, geboren am 1. Juni 1919 in Winona, Mississippi. Anfang der 1950er Jahre wurde er als Ersatz von Leonard Caston Mitglied des Big Three Trios des Bassisten Willie Dixon, das ab Mitte/Ende der 1940er Jahre noch ohne Leake viele Schellack-Schallplatten veröffentlicht hatte.


 

Danach verrichtete Leake viel Sessionarbeit. Er machte bei den Aufnahmen des zweiten Albums "Berry Is On Top" (Chess, 1959) von Chuck Berry mit. Dieses Album wies mit "Carol", "Maybellene", "Johnny B. Goode", "Little Queenie" und "Roll Over Beethoven" viele von Berrys bekanntesten Songs auf.

 

Dazu begleitete er im Studio Homesick James, Billy Boy Arnold, Sonny Boy Williamson II, Magic Sam, Howlin' Wolf, Willie Dixon, Koko Taylor, Charlie Musselwhite, Bo Diddley, Eddy Clearwater, John Littlejohn, Walter Horton, Buddy Guy, John Lee  Hooker und viele andere.

 

Unter seinem eigenen Namen konnte er nur wenige Aufnahmen veröffentlichen. "Feel So Blue" (Black And Blue, 1979) zeigt ihn 1978 bei einer Session in Paris mit John Littlejohn (g), Nick Holt (e-b) und Fred Below (dm) als Begleiter.

 

Ebenfalls in Paris, aber 1983) entstand "Big Piano Man" (Blue Phoenix, 1983) mit Littlejohn, Bob Stroger (e-b) und Odie Payne (dm) als Sidemen. Bei anderen Alben mit seinem Namen auf dem Cover war er Gast oder Co-Leader von Doctor Ross, Lee Green, E. Rodney Jones, Buster Benton und anderen.

 

Er war auch ein vielbeschäftiger Songwriter. Fleetwood Mac, Jimmy Reeves Jr., Muddy Waters, Koko Taylor, Charlie Musselwhite, Willlie Dixon, John Primer, Otis Rush und andere hatten Lieder von ihm im Repertoire. Lafayette Leake starb am 14. August 1990 im Alter von 71 Jahren in Chicago, Illinois.

                                                                   05/26

 

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