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Limp Bizkit

musicmakermark
vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Rap/Rock bzw. Nu Metal-Band, gegründet 1994 in Jacksonville, Florida, von Fred Durst (vcl) und Sam Rivers (e-b, vcl). Als weitere Musiker stiessen in der Anfangsphase John Otto (dm) und Wes Borland (g) dazu. 1996 wurde DJ Lethal (tt, sampl) Mitglied.


 

Das erste Album hiess "Three Dollar Bill, Y'all" (1997). Es stand maximal auf Platz 22 der Billboard 200 und auf Platz 50 der britischen Albumcharts. Es erschien wie fast alle nachfolgenden Limp Bizkit bei den Labels "Flip" und "Interscope".

 

Mit dem Zweitling "Significant Other" (1999) gelang der Gruppe der Durchbruch. Mit über 7 Millionen in den USA verkauften Exemplare wurde das Album an die Spitze der Billboard 200 katapuliert. Auch in vielen Ländercharts weltweit belegte das Album Spitzenplätze. 

 

Korn-Sänger Jonathan Davis, Wu-Tang Clan-Mitglied Method Man und Stone Temple Pilots-Sänger Scott Weiland wirkten bei diesem Album mit. Die drei ausgekoppelten Singles, erreichten, wie spätere Singles auch, hintere Plätze in den Billboard Hot 100, belegten aber in einigen US-Genre-Charts Spitzenrangierungen.

 

Album Nummer drei war "Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water" (2000). Mit 8 Millionen allein in den USA verkauften Exemplare konnte die Gruppe den Erfolg des zweiten Albums noch toppen. In den US- und in vielen anderen Ländercharts stand das Album auf Platz 1. Als Gäste wirkten Method Man, Redman, DMX und Xzibit mit.

 

"New Old Songs" (Flip und Interscope, 2001) enthielt Remixes von Songs, die auf den ersten drei Limp Bizkit-Alben veröffentlicht worden waren. Damit konnte die Band erwartungsgemäss nicht an die Erfolge der beiden vorangegangenen Alben anknüpfen.

 

Auch das nachfolgende Studioalbum "Results May Vary" (2003) verkaufte sich, wohl auch wegen der aufkommenden DL-Technik, zahlenmässig weniger stark als die Alben davor. In den Billboard 200 schaute immerhin Platz 3 heraus, in Grossbritannien Platz 7.

 

"The Unquestionable Truth (Part 1)" (Flip und Geffen, 2005) war ein Zwischending zwischen EP und Album. "Greatest Hitz" (Flip und Interscope, 2005), "Collected" (Spectrum, 2008) und später "Icon" (Interscope, 2011) hiessen drei Compilations.

 

"Rock im Park 2001" (Charly Films, 2008) war dazwischen ein nicht mehr ganz frischer Livemitschnitt in CD- und DVD-Form. Nach achtjähriger Pause erschien mit "Gold Cobra" (2011) ein weiteres Studioalbum mit neuem Material. Damit kam die Band in die Top-20 der Billboard 200. Zehn Jahre später schaute für "Still Sucks" (Suretone, 2021) nur noch Platz 155 heraus.

 

Das Quintett, das auf dem ersten Album zu hören war, blieb im Laufe der Jahre mehr oder weniger zusammen, auch wenn Wes Borland dazwischen ausstieg und zurückkam. Dawischen wurden dann und wann weitere Musiker dazugeholt. Bassist Sam Rivers starb 2025.        10/26

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