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Lonnie Youngblood

  • musicmakermark
  • vor 16 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer R&B-Saxophonist und Bandleader, geboren am 3. August 1941 in Augusta, Georgia, als Lonnie Thomas. Beeinflusst wurden er von King Curtis und Louis Jordan. Seinen ersten Job als Berufsmusiker hatte er 1959 als Begleiter der Sängerin Pearl Reaves, die ihm auch den Übernamen Lonnie Youngblood gab.


 

Mit der Single "Heartbreak" (Earth) hatte er in den frühen 1960er Jahren einen lokalen Hit. Danach arbeitete Youngblood als Leiter der Begleitbands von Faye "Atomic" Adams, Buster Brown und Baby Washington. Lonnie Youngblood diente kurze Zeit in der US-Army.

 

Er kehrte 1963 nach Harlem, New York City, zurück. und wurde Mitglied der R&B-Band von Curtis Knight, in der ein junger Gitarrist namens Jimmy James beschäftigt war, der später als Jimi Hendrix bekannt wurde.

 

Dabei entstanden unter Knights Namen Aufnahmen. Youngblood ging später erneut mit Hendrix als Gitarristen ins Studio und spielte bei einer Session für den Produzenten Johnny Brantley mehrere Songs ein. 

 

Zwei der Singles, "Go Go Shoes/Go Go Place" (Fairmount, 1966) und "Soul Food (That's What I Like)/Goodbye, Bessie Mae" (Fairmount, 1967) kamen unter Youngbloods Namen heraus, fünf andere unter anderen Namen.

 

Nach Hendrix' Tod 1970 wurde das Material jener Sessions, bei der auch diverse Sänger beteiligt waren, auf unzähligen Bootleg-Alben zusammengefasst. Damit die Songs mehr nach Jimi Hendrix tönten, wurden nachträglich psychedelische Gitarrenklänge dazugemischt.

 

Die Gesangsspuren wurden herausgelöscht und die Aufnahmen einzig und allein Hendrix und Youngblood zugeschrieben. Bis Anfang der 1980er Jahre konnte Youngblood weitere Singles und einige Alben unter seinem Namen veröffentlichen.

 

Die Alben waren "Live At The Sugar Shack" (Turbo, 1971), "Sweet Sweet Tootie" (Turbo, 1973), "Lonnie Youngblood" (Turbo, 1977) und "Feelings" (WEA, 1981). Später folgte "Harlem Blues" (Enjoy, 1994) eine gemeinsame Aufnahme mit der Sängerin Miki Sakaguchi. Eine Compilation hiess "Black Is So Bad" (Sequel, 2000).                01/26

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