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Lou Levy

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Pianist, geboren am 5. März 1928 in Chicago, Illinois, unter dem Namen Louis A. Levy als Sohn jüdischer Einwanderer. Mit zwölf Jahren begann Levy mit dem Klavierspiel. Ende der 1940er Jahre machte er als Pianist für Georgie Auld, Boyd Raeburn und Chubby Jackson erstmals auf sich aufmerksam.


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1948 schloss er sich für einige Zeit dem Orchester von Woody Herman an. Ab den 1950er Jahren machte er sich vor allem als Begleitmusiker zahlreicher namhafter Vokalisten einen Namen. Er spielte auf zahlreichen der bekannten Songbook-Alben von Ella Fitzgerald auf dem "Verve"-Label mit.

 

Er begleitete Sarah Vaughan, Anita O'Day, Tony Bennett oder Nancy Wilson und war von 1955 bis 1973 Stammpianist von Peggy Lee. Er begleitete auch Frank Sinatra, mit dem er im Frühjahr 1987 auf Tournee ging, und war bei der Originalaufnahme von "My Way" (1968) und dem zugehörigen Album dessen Pianist.

 

Im Bereich Jazz arbeitete Levy unter anderem mit Benny Goodman, Shorty Rogers, Shelly Manne und vor allem lange Jahre mit Stan Getz zusammen, mit dessen Quartett er noch in den 1980er Jahren auf Tournee ging. Von der Zusammenarbeit mit Getz erschien die Compilation "Stan Getz & Lou Levy: Complete Studio Master Takes" (JazzBeat, 2007) in Form einer Doppel-CD.

 

Mitte der 1970er Jahre wirkte Levy bei Aufnahmen der Band Supersax mit. Daneben machte Levy eine Reihe von Aufnahmen unter eigenem Namen. Die erste war die Trio-LP "The Lou Levy Trio" (Nocturne, 1954) mit Harry Babasin (b) und Larry Bunker (dm). Diese Aufnahmen erschien in der Reihe "Jazz in Hollywood" dieses kurzlebigen Labels.

 

"Solo Scene" (RCA Victor, 1956) war eine Soloaufnahme, und "Jazz In Four Colors" (RCA Victor, 1956) eine Quartettaufnahme mit Larry Bunker (vibes), Leroy Vinegar (b) und Stanley Levey (dm). "A Most Musical Fella" (Cloud 9, 1957), "Lou Levy Plays Baby Grand Jazz" (Jubilee, 1958) und "The Hymn" (Philips, 1963) entstanden alle im Trio mit Max Bennett (b) und Stan Levey (dm).

 

Mit Conte Candoli (tp) als Co-Leader sowie mit Bill Holman (ts), Leroy Vinnegar (b) und Lawrence Marable (dm) wurde "West Coast Wailers" (Atlantic, 1957) eingespielt. Danach war Levy während Jahren als Leader nicht präsent.

 

Mit "Tempus Fugue-It" (Interplay, 1977), einer Trio-LP mit Fred Atwood (b) und John Dentz (dm) meldete er sich zurück. "Touch Of Class" (Dobre, 1978) war eine weitere Solo-LP. "The Kid's Got Ears" (Jazzis, 1982) enthielt drei Solostücke, drei Duos mit John Heard (b) und vier Trio-Nummern mit zusätzlich Shelly Manne (dm).

 

"Lunarcy" (Verve, 1993) war eine Quartettaufnahme mit Pete Christlieb (ts), Eric Von Essen (b) und Ralph Penland (dm). Auf "Ya Know" (Verve, 1993) kam mit Eric Von Essen (b, cello), Pierre Michelot (b) und Alvin Queen (dm) ein ungewöhnlich besetzes Quartett zum Einsatz.

 

"By Myself" (Verve, 1995) war sein zweites Soloalbum und zugleich seine letzte Aufnahme unter eigenem Namen zu Lebzeiten. Unter seinem Namen, als Leader seiner Gruppen Lou Levy Quartet, Lou Levy Trio und The Lou Levy Sextet, oder als Co-Leader erschienen über seinen Tod hinaus fast 40 Alben.

 

Lou Levy starb am 23. Januar 2001 72jährig in Dana Point, California.   11/25

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