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Marc Cohn

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Singer/Songwriter und Musiker zwischen Rock, Pop und Soul, geboren am 5. Juli 1959 in Cleveland, Ohio. Er verlor schon früh seine Eltern und wurde von seiner Stiefmutter aufgezogen. Er entwickelte als Kind musikalische Fähigkeiten und lernte Instrumente zu spielen.


 

Während seiner Zeit an der Junior High School war er Mitglied der lokalen Band Doanbrook Hotel. Später studierte er am Oberlin College in Oberlin, Ohio. Danach wechselte er zur University Of California und begann in Coffeehouses in der Region Los Angeles aufzutreten.

 

Er arbeitete als Sessionmusiker und als Songwriter, war Mitglied von Bands, spielte 1986 bei der Hochzeit von Caroline Kennedy und konnte mit "The Heart of the City" (Morning, 1986) eine erste Single unter seinem Namen veröffentlichen.

 

Er wurde von Tracy Chapman für die Aufnahmen ihres zweiten Albums "Crossroads" (Elektra, 1989) beigezogen. Dies führte zu einem Vertrag mit "Atlantic Records", wo er mit "Marc Cohn" (Atlantic, 1991) sein Debutalbum einspielen konnte.

 

Das Album verkaufte sich in den USA über eine Million Mal und kam auf Plagtz 38 der Billboard 200. In Grossbritannien resultierte Platz 27. Grund für die guten Verkaufszahlen war die Single "Walking in Memphis", die in den Billboard Hot 100 auf Platz 13 kam. Für den Song gab's drei Grammy-Nominierungen.

 

Doch Cohn gewann nur gerade jenen für den Best New Artist. Bei der Wiederveröffentlichung der Single auf dem britischen Markt kletterte die Single auf Platz 22 der UK-Charts, nachdem bei der ersten Veröffentlichung nur Platz 66 resultiert hatte. Cohn hatte "Walking in Memphis" nach einem Besuch in Memphis geschrieben.

 

Das Lied wurde zum Signature Song für Cohn. Cher hatte damit später einen Top-15-Hit in den UK-Charts. Eine Version von Lonestar kam sich in den US-Country-Charts in die Top-10. Der Song wurde auch von vielen anderen Bands, Musikerinnen und Musikern gecovert.

 

Die nächsten Alben "The Rainy Season" (Atlantic, 1993) auf Platz 63 und "Burning The Daze" (Atlantic, 1998) auf Platz 114 der Billboard 200 waren weniger erfolgreich. Auch die weiteren Singles verfehlten die Charts.

 

Es dauerte mehrere Jahre, ehe Cohn mit dem Album "Marc Cohn Live 04/05" (United Musicians, 2005) und zwei Live-EPs wieder auftauchte. "The Very Best Of Marc Cohn" (Atlantic und Rhino, 2006) war eine Compilation, ehe mit "Join The Parade" (Decca, 2007) wieder einmal ein Album mit neuem Material erschien.

 

"Listening Booth: 1970" (Saguaro Road, 2010) und "Careful What You Dream: Lost Songs And Rarities" (Becoming Gold, 2016) bestanden aus älterem Material. Mit den Blind Boys Of Alabama nahm Cohn "Work To Do" (BMG, 2019) auf.                                                 06/26

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