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Billy Preston

  • musicmakermark
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Keyboarder, Sänger und Songwriter zwischen Funk, Soul, R&B, Rock und Gospel, geboren am 2. September 1946 in Houston, Texas, als William Everett Preston. Er wuchs vor allem in Los Angeles, California, auf und hatte nie Musikunterricht.


 

Schon im Alter von zehn Jahren begleitete er Mahalia Jackson. Elfjährig trat er mit Nat King Cole in einer Show bei "NBC" auf und sang mit ihm "Blueberry Hill" von Fats Domino. Er spielte im Film "W.C. Handy" (1958) den jungen Handy.

 

1960 wurde er Pianist in der Gruppe des Gospel-Bandleaders Andraé Crouch. 1962 wurde er Organist in der Band von Little Richard und traf bei einem Hamburg-Aufenthalt dieser Band auf die Beatles. 1963 wurde er von Sam Cooke ins Studio geholt.

 

Mit "16 Yr. Old Soul" (Derby, 1963) konnte er sein erstes eigenes Album veröffentlichen, gefolgt von "The Most Exciting Organ Ever" und "Early Hits Of 19652 (beide Vee Jay, 1965). In jenen Jahren spielte er an der Seite von Little Richard und Jimi Hendrix.

 

1967 wurde er Mitglied der Band von Ray Charles. 1969 geriet er in den engen Kreis um die Beatles und machte bei den Aufnahmen der so genannten "Get Back"-Session mit, bei welcher der Film und das Album "Let It Be" (Apple, 1970) entstanden.

 

John Lennon wollte Preston als fünftes Bandmitglied engagieren, aber Paul McCartney lehnte ab. Auch bei den Aufnahmen zum Beatles-Album "Abbey Road" (Apple, 1969) war Preston davor beteiligt gewesen. Preston hatte Mitte/Ende der 1960er Jahre weitere Alben unter seinem Namen veröffentlicht.

 

Er wurde vom Beatles-Label "Apple" unter Vertrag genommen, wo "That's The Way God Planned It" (1969) und "Encouraging Words" (1970) erschienen. Später arbeitete bei den Aufnahmen von mehreren Alben wie "All Things Must Pass" (Apple, ,1970) und "Concert for Bangladesh" (Apple, 1971) mit dem Beatle George Harrison zusammen.

 

1971 wurde Preston von Herb Alperts Label "A&M Records" unter Vertrag genommen, wo bis 1977 sieben Alben erschienen. Der Instrumental-Track "Outa-Space" vom ersten "A&M"-Album "I Wrote a Simple Song" (1971) wurde ein Singlehit und stand auf Platz 2 bei den Billboard Hot 100 und auf Platz 1 bei den R&B-Singles.

 

Mit "Will It Go Round in Circles" vom zweiten "A&M"-Album "Music Is My Life" (1972) hatte Preston einen Nummer-1-Hit in den Billboard Hot 100. "The Kids & Me"(1974) auf Platz 17 der Billboard 200 war das erfolgreichste Album für "A&M" und das erfolgreichste für Preston überhaupt.

 

Nach seiner Zeit bei "A&M" veröffentlichte er bis Mitte der 1980er Jahre mehrere Alben für "Motown" und dann bis Anfang der 2000er Jahre weitere für andere Labels. Von Billy Preston erschienen 25 Studio-, zwei Live- und ein Soundtrack-Album. Dazu kamen über 60 Singles und acht offizielle Compilations.

 

Bei discogs.com besitzt er über 630 Credits als Musiker. Ab den 1970er Jahren war er an mehreren Aufnahmen und Tourneen der Rolling Stones beteiigt. Er arbeitete für die Everly Brothers, Aretha Franklin, King Curtis, Barbra Streisand, Merry Clayton, The Plastic Ono Band, Quincy Jones, Peter Frampton sowie Delaney & Bonnie.

 

Er ging ins Studio für Ringo Starr, Shankar, Syreeta, The Crusaders, Kenny Rogers, Luther Vandross, Gladys Knight And The Pips, Al Green, Hank Crawford, Elton John, Paul Young, Jovanotti, Les McCann, Joe Cocker, Art Garfunkel, Eric Clapton, Christina Aguilera, Johnny Cash und viele andere.

 

Billy Preston starb am 6. Jun 2006, im Alter von 59 Jahren in Scottsdale, Arizona.                                                                08/26

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