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Marilyn Crispell in Quartettaufnahmen

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die amerikanische Pianistin Marilyn Crispell spielte im Laufe ihrer Karriere viele Quartettaufnahmen ein. Die erste entstand mit Anthony Braxton (div sax) als Leader sowie mit Hugh Ragin (tp, picc-tp, flh) und Ray Anderson (div tb) und hiess "Composition No. 98" (hat ART, 1981).


 

Die Zusammenarbeit mit Braxton gipfelte darin, dass Crispell ab 1984 dem Anthony Braxton Quartet angehörte und mit John Lindberg bzw. Mark Dresser (b) und Gerry Hemingway (dm) die langlebigste aller Braxton-Quartette bildete. Crispell gehörte bis 1993 der Gruppe an und spielte während dieser Zeit auf rund zehn offiziellen Quartett-Veröffentlichungen.

 

Ihre erste Aufnahmen als Leaderin eines Quartetts hiess "Live In Berlin" (Black Saint, 1984). Bei diesen Aufnahmen vom 4. November 1982 ist sie mit Billy Bang (vio), Peter Kowald (b) und John Betsch (dm) zu hören. Mit Didier Petit (cello), Marcio Mattos (b) und Youval Mincemacher (dm, perc) nahm sie unter ihrem Namen "Quartet Improvisations - Paris 1986" (Leo, 1987) auf.

 

Zweimal tat sie sich mit Gerry Hemingway (dm, perc), ihrem Kollegen im Anthony Braxton Quartett zu Quartettaufnahmen mit anderen Musikern zusammen. Mit Oliver Lake (as) und Reggie Workman (b) entstand "Circles" (Victo, 1991), mit Mark Feldman (vio) und Hank Roberts (cello) "Santuerio" (Leo, 1993).

 

Dazu wurde Crispell oft als Gast von festen Trios dazugeholt. Eine Aufnahme mit dem Guy-Gustafsson-Strid Trio hiess "Gryffgryffgryffs: The 1996 Radio Sweden Concert" (Music & Arts, 1997). Auf "Native And Aliens" (Leo, 1997) und der Doppel-CD "After Appleby" (Leo, 2000) war Crispell Gastmusikerin des Trios von Evan Parker (ts, ss), Barry Guy (b) und Paul Lytton (dm, perc).

 

The Stone Quartet nannte sich eine Formation mit Joëlle Léandre (b), Mat Maneri (viola) und Roy Campbell (tp, fl), von der "DMG @ The Stone Volume 1: December 22, 2006" (DMG/ARC, 2008) und "Live At Vision Festival" (Ayler, 2011) erschienen.

 

"Collaborations" (Leo, 2009) zeigt Crispell und Paal Nilssen-Love (dm) im Quartett mit Fredrik Ljungkvist (ts, cl) und Palle Danielsson (b) oder im Quintett mit Magnus Broo (tp), Lars-Goran Ulander (as) und Per Zanussi (b). Auf "The Montclair Session" (Loveland, 2025) war Crispell mit Jakob Bro (g), Wadada Leo Smith (tp) und Andrew Cyrille (dm) in Einsatz.

 

"Spi-raling Horn" (Balance Point Acoustics, 2024) und "Live At The Hungry Brain" (Trost, 2025) zeigt Crispell im Zusammenspiel mit Jason Stein (bcl), Damon Smith (b) und Adam Shead (dm).  Mit David Rothenberg (div cl), Iva Bittová (vio, voice) und Benedicte Maurseth (hardanger fiddle) realisierte sie "Four Fold" (Terra Nova, 2025).                  04/26

 

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