top of page

Mark Lanegan

musicmakermark
vor 2 Stunden
3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rock-Musiker und Singer/Songwriter, geboren am 25. November 1964 in Ellensburg, Washington. 1985 gründet er mit Gary Lee Conner (g), Van Conner (e-b) und Mark Pickerel (dm) die von Psychedelic, Garage und Hard Rock geprägte Grunge-Formation Screaming Trees.


 

Nach einer ganzen Reihe von Aufnahmen löste sich die Band 2000 auf. Schon während seiner Screaming Trees-Zeit spielte er für das "Sub Pop"-Label unter eigenem Namen die Alben "The Winding Sheet" (1990), "Whiskey For The Holy Ghost" (1993), "Scraps At Midnight" (1998), "I'll Take Care Of You" und "Field Songs" (2001) ein.

 

Songs aus jener Zeit wurden später auf der Compilation "One Way Street (The Sub Pop Albums)" (Sub Pop, 2015) vereint. 1989 taten sich Kurt Cobain (vcl) und Krist Novoselic (e-b) von Nirvana sowie Mark Lanegan (g, vcl) und Mark Pickerel (dm) von Screaming Trees zum kurzlebigen Projekt The Jury zusammen.

 

Man nahm vier Songs des Bluesmusikers Leadbelly auf. Einer erschien auf Lanegans erstem Album "The Winding Sheet" (Sub Pop, 2001), die drei anderen auf der Nirvana-Raritätensammlung "With The Lights Out" (DGC, 2004). Die Queens Of The Stone Age zogen Lanegan für die Aufnahmen ihres Albums "Rated R" (Interscope, 2000) bei.

 

2001 wurde Lanegan Mitglied der Band. Er verliess die Queens Mitte der 2000er Jahre, war aber auch danach bei Aufnahmen mit dabei. Beginnend mit der EP "Time Is Just The Same" (Snowstorm und Instincts, 2004) entstanden mehrere gemeinsame Aufnahmen mit Isobel Campbell von Belle & Sebastian.

 

Während dieser Zeit entstanden auch die eigenen Alben "Ballad Of The Broken Seas" (V2, 2006), "Sunday At Devil Dirt" (V2, 2008), "Hawk" (V2, 2010) und "Live At The Barbican London 2010" (labellos, 2010) sowie mehrere Singles und EPs.

 

Zur selben Zeit arbeitete Langegan mit Greg Dulli von The Twilight Singers und The Afghan Whigs unter dem Projektnamen The Gutter Twins zusammen. "Saturnalia" (Sub Pop, 2008) war das einzige Album dieser Gruppe. "Bubblegum" (Beggars Banquet, 2004) war das erste Album der Mark Langegan Band.

 

Bei den Aufnahmen machten unter anderem Duff McKagan und Izzy Stradlin von Guns N' Roses, Josh Homme, Troy Van Leeuwen und Nick Oliveri von den Queens Of The Stone Age und PJ Harvey mit. Von der Mark Lanegan Band erschienen bis dato über 20 Alben, darunter viele Livemitschnitte.  

 

Ab 2010 gab Lanegan unter seinem eigenen Namen rund ein halbes Dutzend labellose Live-CD heraus. Total kamen bis dato über zwei Dutzend Alben und ebenfalls über zwei Dutzend EPs oder Singles unter eigenem Namen heraus.

 

Die Doppel-CD/Triple-LP "Has God Seen My Shadow? An Anthology 1989-2011" (Light In The Attic, 2014) deckte die bisherige Arbeit unter eigenem Namen sowie mit der Mark Lanegan Band auf.

 

Demoaufnahmen aus der Zeit nach The Screaming Trees fanden auf dem Album "Houston (Publishing Demos 2002)" (Ipecac, 2015) den Weg an die Öffentlichkeit. Als Dark Mark nahm er zusammen mit Not Waving alias Alessio Natalizia das Album "Downwelling" (Ecstatic, 2019) auf.

 

Bei einer Tournee 2017 verkaufte er die labellose LP "The Night Porter Returns To The House Of God - Live St George's Church, Bristol (April 29, 2016)" (2017). Mit Duke Garwood nahm er das Album "With Animals" (Heavenly, 2018) und das 10"-Minialbum "Mescalito" (2018) auf. "Straight Songs Of Sorrow" (Heavenly, [pias] und Flooded Soil, 2020) war ein richtiges Album unter eigenem Namen.

 

Mark Lanegan starb am 22. Februar 2022 57-jährig in Killarney, Irland. Zudem war Lanegan auf Aufnahmen von Steve Fisk, The Walkabouts, Mad Season, Mike Watt, Earthlings?, Masters Of Reality, Martina Topley-Bird und The Twilight Singers zu hören.

 

Auch Melissa Auf Der Maur, Burning Brides, Mondo Generator, Eagles Of Death Metal, The Soulsavers, The Baldwin Brothers, The Breeders, U.N.K.L.E., Creature With The Atom Brain, Moby, Earth, Tinariwen und andere holten ihn zu Aufnahmen. Er machte beim JLP Sessions Project mit. 

                                                                                          09/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page