top of page

Ola Belle Reed

  • musicmakermark
  • 9. Okt.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Appalachian Folk- and Bluegrass Singer/Songwriterin  und Banjo-Spielerin, geboren am 17. August 1916 in Grassy Creek, North Carolina, als Ola Wave Campbell. Sie stammte aus einer musikalischen Familie. Noch in ihren Teenager-Jahren zog ihre Familie nach Southern Pennsylvania.


ree

Dort schloss sie sich Mitte der 1930er Jahre The North Carolina Ridge Runners an. Später gründete sie mit ihrem Bruder Alex Campbell The New River Boys and Girls. In Rising Sun, Maryland, eröffnete und leitete sie mit ihrem Bruder und ihrem Mann Bud Reed die The New River Ranch, wo viele damals populäre Musiker und Musikerinnen auftraten.

 

Dort spielten im Laufe der Jahre Musiker wie die Louvin Brothers, Ralph Stanley, Bill Monroe, Ernest Tubb, June Carter und Johnny Cash. Letzterer nahm dort zwei Live-Alben auf. Später leitete sie mit ihrem Mann und ihrem Bruder auch den  Sunset Park in West Grove, Pennsylvania.

 

Im Rahmen des Folk-Revivals konnte sie ab Anfang der 1960er Jahre Alben wie "Alex Campbell And Olabelle And The New River Boys" (Starday, 1963), "Travel On" (Starday, 1965), "Old Time Gospel Singing With String Band" (Essgee, 1965) und "Old Time Singing With String Band" (Ken-Del, 1966) veröffentlichen.

 

Diese erschienen unter dem Gruppennamen Alex Campbell, Olabelle & The New River Boys. Weitere Aufnahmen dieser Gruppe von 1960 für die Radiostatin WCOJ in Coatesville, Pennsylvania, kamen später auf der CD "Campbell's Corner: The Ola Belle Reed - Alex Campbell Radio Shows" (Field Recorders' Collective, 2009) heraus.

 

Begleitet von Musikern aus ihrer Familie oder ihrem Umkreis nahm sie unter ihrem Namen die Alben "Ola Belle Reed" (Rounder, 1973), "My Epitaph" (Folkways, 1976) und "Ola Belle Reed & Family" (Rounder, 1977) auf.

 

Mit ihrem Mann Bud Reed und mit Kevin Roth als Co-Leader entstand "All In One Evening" (Folkways, 1978). "Ola Belle Reed" (Field Recorders' Collective, 2005) enthielt später Aufnahmen aus einer privaten Sammlung.  Auf "Rising Sun Melodies" (Smithsonian Folkways, 2010) wurden Aufnahmen von 1972 bis 1978 zusammengefasst.

 

"Ola Belle Reed & Southern Mountain Music On The Mason-Dixon Line" (Dust-to-Digital, 2015) war eine Doppel-CD. CD 1 zeigt Ola Belle Reed sowie andere Musiker aus ihrer Familie oder ihrem Umkreis in Aufnahmen von 1966/1967. CD 2 enthielt Musik, die verschiedene Bands und Musiker/ Musikerinnen zwischen 2008 und 2014 gespielt hatten.

 

Dazu gab's ein 256-seitiges Buch über Ola Belle Reed. Sie starb am 16. August 2002 im Alter von 85 Jahren in Rising Sun, Maryland. Ihre Songs wurden auch von anderen Musikern wie  Del McCoury, Tim O'Brien und Marty Stuart übernommen. 

 

Eine 2001 gegründete New Yorker Traditional Music-Gruppe mit der Levon Helm-Tochter Amy Helm als Mitglied nannte sich ihr zu Ehren Ollabelle. In Lansing, North Carolina, findet jedes Jahr ein Ola Belle Reed Music Festival statt.

 

Ihren Ehemann Bud Reed alias Ralph E. Reed (1918-2011) hatte sie im Februar 1949 geheiratet. Er machte bei vielen ihrer Aufnahmen mit. Auch ihr Bruder Alex Campbell alias Alexander C. Campbell (1923-2013) war fast nur auf ihren gemeinsamen Aufnahmen zu hören.         10/25

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page