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Paul Young

  • musicmakermark
  • 9. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Englischer Sänger zwischen Blue-eyed Soul, Pop und Rock, geboren am 17. Januar 1956 in Luton, Bedfordshire, als Paul Antony Young. Seinen ersten Job als Leadsänger hatte er bei einer Band mit dem Namen Kat Kool & The Kool Kats.

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Ende der 1970er Jahre schloss er sich der Streetband an, die mit "Toast/Hold On" (Logo, 1978) eine Top-20-Single hatte. Nach weiteren Singles und zwei Alben gründeten Young und zwei andere Streeband-Mitgliedern mit anderen Musikern mit The Q Tips eine neue Band.

 

Nach zwei Alben verliess Young die Gruppe und startete eine erfolgreiche Solokarriere. Sein erstes Album "No Parlez" (Columbia, 1983) schlug voll ein. Es verkaufte sich weltweit vier Millionen Mal und stand nicht nur in Grossbritannien auf Platz 1.

 

Drei Singles daraus landeten in den britischen Top-10: "Wherever I Lay My Hat (That's My Home)" erreichte Platz 1 und der bekanntere Titel "Love of the Common People" bei der Wiederveröffentlichung auf Platz 2. Das zweite Album "The Secret of Association" (1985) enthielt drei weitere Top-10-Singles.

 

Weltweit verkauften sich vom Album knapp zwei Millionen Exemplare. Wiederum stand das Album in Grossbritannien und anderswo ganz zuoberst in den Charts. Mit Platz 19 war es Youngs erfolgreichstes Album in den amerikanschen Billboard 200.

 

Für die beiden nächsten Alben "Between Two Fires" (Columbia, 1986) und "Other Voices" (Columbia, 1990) schaute je nur noch Platz 4 in den britischen Charts heraus. Dafür war die Compilation "From Time to Time – The Singles Collection" (Columbia, 1991) ein weiterer Renner.

 

Sie ging weltweit über eine Million Mal über den Ladentisch und bescherte Paul Young ein drittes Nummer-1-Album in den UK-Charts. Die daraus ausgekoppelte Single "Senza una donna (Without a Woman)", ein Duett mit Zucchero, war ein Top-5-Hit in der britischen Hitparade und auch ein Hit anderswo.

 

Dann liess das Interesse an Paul Young merklich nach. "The Crossing" (Columbia, 1993) schaffte es nur noch in die Top-30 der heimischen Charts. "Reflections" (Vision, 1994) auf Platz 64 und "Paul Young" (EastWest, 1997) auf Platz 39 waren ebenfalls keine Verkaufserfolge.

 

"Rock Swings – On the Wild Side of Swing" (Maxi, 2006) tauchte schon gar nicht mehr in den Charts auf. Auch bei den Singles hatte Young keinen Hit mehr zu verzeichnen. Nach einer zehnjährigen Pause tauchte Young mit dem Album "Good Thing" (New State, 2016) wieder auf.

 

Das Album kam zwar in die britischen Charts, allerdings nur auf Platz 87. Keine Chartsplatzierung gab's für "Behind the Lens" (Townsend, 2023). Von Paul Young erschienen weitere Compilations und einige Livealben. Dazu kamen mehrere Boxsets.

 

"123" (Columbia, 1991) bestand aus drei CDs, "Original Album Classics" (Columbia und Legacy, 2012) aus fünf CDs mit jeweils den ersten drei bzw. ersten fünf Alben. "Tomb of Memories – The CBS Years 1982–1994" (Columbia, 2015) enthielt auf vier CDs allerhand Raritäten in Form von Livetracks oder alternativen Abmischungen.

 

"The CBS Singles Collection 1982–1994" (Edsel, 2019) bestand aus 19 CDs, die zwischen vier und zehn Songs von Singles enthielten. Viele der Songs kamen in diversen Versionen daher. Zum Set gab's eine DVD mit den Videos, die für Singles entstanden waren.      07/25

 

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