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Richard Sanderson

  • musicmakermark
  • 30. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Englischer Experimental-Singer/Songwriter und Musiker zwischen freier Improvisation und traditioneller Folk Music. Er stammt aus dem nordost-englische Middlesbrough, lebt in Südost-England. Mit "Linear Obsessional Recordings" betreibt er ein eigenes Label.


 

Kev Hopper (e-b), Dave Pullin und Graham Halliwell (sax) waren Partner auf "Spook" (Confront, 1996); Robin Musgrove (perc) und Mark Wastell (cello) auf "Scant @ The Club Room" (Confront, 1997). Beide Kassetten wurden später in DL-Form wiederveröffentlicht.

 

Erste Aufnahmen veröffentlichte er auf der CD-R-EP "Pinhole" (Linear Obsessional, 2005). Für einzelne Stücke zog er Chris Cundy (cl), Kate Waterfield (fiddle), Debra Scacco (fl) und/oder Ian Watson (tp) bei. Ein Album mit Mark Spybey von Zoviet France hiess "The Setland L.P." (Lens, 2009). Es erschien im Gegensatz zum Titel als DL oder auf einer CD-R.

 

Die CD-R "Improvisations For Melodeon" (Linear Obsessional, 2011) enthielt Soloaufnahmen. Für das DL-Album "Category Errors" (Three Legs Duck, 2011) zog Sanderson je nach Stück 20 Musiker und Musikerinnen bei. Darunter befand sich auch Kevin Martin alias The Bug bzw. von Techno Animal.

 

Mit Hal McGee spielte Sanderson die beiden längeren Tracks des DL-Albums "Doubled" (HalTapes, 2012) ein. Steve Beresford (toys, elect, sampl, effects) und Anna Homler (vcl, toys, objects) waren Sandersons (sampl, toys, effects, acc) Mitmusiker auf "Berlin Toy Bazaar" (Linear Obsessional, 2012).

 

Skitter alias Liam Stefani war Duopartner bei den Aufnahmen des 19:20-minütigen Tracks "Tone Chambers" (Linear Obsessional, 2012) gewesen. Mit Clive Pearman tat sich Sanderson für das DL-Album "Bottles" und die DL-EP "Corks" (beide Linear Obsessional, 2012) zusammen.

 

"Songs 1978 – 2010" (2012) hiess eine auf zehn Stück limitierte CD-R-Compilation. Die 21 Tracks, die teilweise auch von seinen anderen Projekten stammten, waren auch in DL-Form erhältlich. Das DL-Album "Structure Decay" (The Museum Of Microcassette Art, 2013) enthielt zwei je rund 15-minütige Tracks.

 

Die CD-R/das DL-Album "Air Buttons" (Linear Obsessional, 2013) bestand aus elf kürzeren Stücken, eingespielt wie schon eine frühere Aufnahme solo mit dem Melodeon. Das selbe galt auch für "A Thousand Concreted Perils" (Linear Obsessional, 2016) und "Compass Rose" (Linear Obsessional, 2019).

 

Trioaufnahmen mit Mark Browne (sax, objcets) und Daniel Thompson (g) hiatten "The 1926 Floor Polish Variations" (Linear Obsessional, 2014) und "Solitude, Reef And The Starry Veil" (Linear Obsessional, 2017) geheissen.


Ein 27:43-minütiger Livetrack mit Matilda Rolfsson (perc) und Mark Wastell (tam-tam, shruti box) kam auf der CD-R "Live At I'klectik" (Confront, 2015) heraus. Mit den Multiinstrumentalisten Steve Beresford, Blanca Regina und Paul Khimasia Morgan kam "The Phantom Sunrise" (Aural Detritus, 2020) zu Stande, mit Bill Thompson "Summiting" (Linear Obsessional, 2021).

 

Richard Sanderson trat auch unter Projektnamen wie It Will Turn Into A Head, Sirencester und The Euphoria Case in Erscheinung. Dazu war er als Leader oder Mitglied in den Gruppen Drop, Lost Robots, Minnow, Pata-Particles, Scant, Solaris, Sound-In, Spook, The Horse Trio, The Seen, Tick Tick, Ticklish.

 

In diesem bewegte er sich zwischen Post Punk und freier Improvisation. Dabei traf er auf Musiker wie Mark Spybey, Graham Halliwell, Mark Wastell, Richard Thompson, Kev Hopper, Phil Durrant und andere. Er ist nicht zu verwechseln mit dem britischen Sänger, Komponisten und Produzenten Richard Sanderson, der mit dem Song "Reality" (Barclay, 1980) vom Film "La Boum" einen Welthit hatte.                                    06/26

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