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Rick James

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Sänger zwischen R&B, Soul, Funk, Rock und Disco, geboren am 1. Februar 1948 in Buffalo, New York, als James Ambrose Johnson, Jr.. James war das dritte von acht Kindern einer ehemaligen Tänzerin und eines Arbeiters.


 

In den 1960er Jahren sang er in der Rock-Band Mynah Birds, in der Neil Young Gitarre spielte. Zwar hatte die Formation einen Vertrag mit "Motown". Sie fiel jedoch auseinander, da sich Rick James unerlaubt von den US-Streitkräften entfernt hatte und bestraft wurde.

 

Während den späten 1970er und den frühen 1980er Jahren war er gleichwohl einer der erfolgreichsten Künstler bei "Motown Records". James' musikalischer Stil war eine wilde Interpretation von Funk und R&B, die er durch sein eigenwilliges Erscheinungsbild unterstützte.

 

Schon das erste Album "Come Get It!" (Gordy, 1978), eingespielt mit der Stone City Band, schlug voll ein. Das Album verkaufte sich zwei Millionen Mal, platzierte sich auf Platz 3 der R&B-Alben und auf Platz 13 der Billboard 200.

 

Mit der Auskoppelung "You & I" hatte James auch gleich seine erste Nummer-1-R&B-Single. Das zweite Album "Bustin' Out of L Seven" (Gordy, 1979) war chartsmässig ähnlich erfolgreich. "Fire It Up" (Gordy, 1979) und "Garden Of Love" (Gordy, 1980) schnitten etwas schwächer ab, obwohl auch "Fire It Up" ein Top-10-R&B-Album war.

 

"Street Songs" (Gordy, 1981) war mit drei Millionen verkauften Exemplaren verkaufsmässig das beste Album. Es war das erste von zwei Nummer-1-R&B-Alben und auf Platz 3 sein bestplatziertes Album in den Billboard 200. Es enthielt mit "Give It To Me Baby" und "Super Freak" auch zwei weitere Nummer-1-R&B-Singles.

 

"Super Freak" war mit Platz 16 bei den Billboard Hot 100 nach der Debutsingle "You And I" seine zweiterfolgreichste Kurzrille in den USA. Zudem war die Single in mehreren Ländern ganz oben in den Charts und prägte fortan als Signature Song das Image von James.

 

Nach "Throwin' Down" (Gordy, 1982) war "Cold Blooded" (Gordy, 1983) ein weiteres Nummer-1-Album bzw. eine weitere Nummer-1-Single in den R&B-Wertungen. Die Single handelte vom Verhältnis von Rick James zur Schauspielerin Linda Blair, die mit ihrer Rolle als vom Teufel besessenes Mädchen im Film "The Exorcist" (1973) berühmt wurde.

 

Spätere Alben wie "Glow" (Gordy, 1985), "The Flag" (Gordy, 1986), "Wonderful" (Reprise, 1988) und "Kickin'" (Reprise, 1989) waren nicht mehr ganz so erfolgreich. In den 1990er Jahren nahmen seine Drogenprobleme zu. Zudem wurden ihm und seiner damaligen Frau Kidapping von zwei jungen Frauen vorgeworfen.

 

Rick James musste zwei Jahre ins Gefängnis und einem der beiden Opfer 2 Millionen Dollar zahlen. Mit "Urban Rapsody" (Private-I, 1997) veröffentliche James ein von Rap und Hip Hop geprägtes Comebackalbum.

 

Rick James wurde am 6. August 2004 tot in seiner Wohnung in Burbank, California, aufgefunden. Er war an Lungen- und Herproblemen gestorben. Drei Jahre später erschienen seine Autobiografie "The Confessions Of Rick James: Memoirs Of A Super Freak" (Colossus Books, 2007) und sein letztes Album "Deeper Still" (Stone City, 2007).

 

Von Rick James erschien eine Reihe von Compilations und Reissue-Pakete. Unter letzteren befand sich die DL-Sammlung "The Complete Motown Albums" (Motown, 2014) mit einem Umfang von 118 Tracks, die aus neun Alben stammten. Dazu kam pro Album viel Bonus-Material.    

 

Rick James Backingband Stone City Band gab mit "In 'n' Out" (Gordy, 1980), "The Boys Are Back" (Gordy, 1981) und "Meet The Stone City Band! - Out From The Shadow" (Gordy, 1983) drei eigene Alben heraus. Rick James hatte bei allen drei Alben seine Finger als Arrangeur, Songwriter, Produzent und/oder Musiker im Spiel.           01/26

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