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Running Wild

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Deutsche Heavy/Power/Speed-Metal-Formation, gegründet 1976 in Hamburg unter dem Namen Granite Hearts von Rock'n'Rolf alias Rolf Kasparek (vcl, g) und Uwe Bendig (g). Als Bassisten waren Jörg Schwarz, Carsten David und Matthias Kaufmann tätig, als Drummer Michael Hoffmann oder Hasche.


 

1979 folgte die Umbennenung in Running Wild, nach einem Songtitel von Judas Priest. Die Band spielte bis 1984 mehrere Demos ein und war neben S.A.D.O., Grave Digger, Railway, Iron Force und Ratet X auf dem Sampler "Rock from Hell - German Metal Attack" (Noise, 1983) mit zwei Songs vertreten.

 

Dazu teilte sich Running Wild mit Hellhammer, Dark Avenger und Helloween die Split-LP "Death Metal" (Noise, 1984). Die erste eigene Veröffentlichung war die 3-Track-EP "Victim Of States Power" (Noise, 1984). Gleichzeitig gab die Band mit "Heavy Metal Like A Hammerblow" (1984) in Eigenregie eine Sammlung von Demotracks heraus.

 

"Gates To Purgatory" (Noise, 1984) das erste Album der Band, eingespielt in der Besetzung Rock'n Rolf (vcl, g), Preacher alias Gerald Warnecke (g, vcl), Stephan Boriss (e-b) und Hasche alias Wolfgang Hagemann (dm). In den 1980er Jahren folgten weitere Alben.

 

Sie hiessen  wie "Branded And Exiled" (Noise, 1985), "Under Jolly Roger" (Noise, 1987), die Liveaufnahme "Ready For Boarding" (Noise, 1988), "Port Royal" (Noise, 1988) und "Death Or Glory" (Noise, 1989).

 

Die Band machte zudem diverse Personalwechsel durch und präsentierte sich auf "Death Or Glory" in der Besetzung Rock 'n' Rolf (vcl, g), Majk Moti (g), Jens Becker (e-b) und Stefan Schwarzmann (dm). Neben Singles, EPs und Split-Aufnahmen veröffentlichte die Band auch in den 1990er Jahren weitere Alben.

 

Es waren dies "Blazon Stone" (Noise, 1991), "The First Years Of Piracy" (Noise, 1991), "Pile Of Skulls" (Noise, 1992), "Black Hand Inn" (Noise, 1994), "Masquerade" (Noise, 1995) und - nach einem Labelwechsel - "The Rivalry" (Gun, 1998).

 

Auf letzterem wurde Rock'n'Rolf von Thilo Hermann (g), Thomas "Bodo" Smuszynski (e-b) und Jörg Michael (dm) begleitet. "The Story of Jolly Roger" (Victor, 1998) hiess eine für den japanischen Markt konzipierte Compilation.

 

In den 2000er Jahren liess der Output an neuen Alben etwas nach. Nach "Victory" (Gun, 2000) und "The Brotherhood" (Gun, 2002) mit Angelo Sasso als Name für den Drumcomputer, folgte mit "Live" (Gun, 2002) vorerst eine Doppel-CD bzw. DVD sowie mit "20 Years in History" (Noise, 2003) eine Compilation des alten Labels, ebenfalls in Form einer Doppel-CD.

 

Erst "Rogues en Vogue" (2005) war wieder ein Album mit neuem Material, eingespielt von Rock'n'Rolf mit Peter Pichl (e-b) und Matthias Liebetruth (dm). "Best Of Adrian"  (Gun, 2006) war eine weitere Compilation, ehe Rock'n'Rolf seine Band 2009 auflöste.

 

2011 kam es zu einer Reformation. Vorerst erschien mit "The Final Jolly Roger" (Golden Core, 2011) eine Doppel-CD bzw. eine DVD mit dem Auftritt von Running Wild am Wacken Open Air 2009. Mit "Shadowmaker" (SPV, 2012) und "Resilient" (SPV, 2013) meldete sich die Band auch mit zwei neuen Alben wieder zurück.

 

Rock'n'Rolf (vcl, g, e-b) wurde darauf nur von Peter Jordan (g, vcl) begleitet. "Riding The Storm - The Very Best of the Noise Years 1983-1995" (Sanctuary, 2016) war eine Doppel-CD-Compilation. Gleichzeitig erschienen unter dem Titel "Rapid Foray" (Stehammer, 2016) neue Aufnahmen.

 

Auf dem Album liess sich das Stammduo Rock 'n' Rolf (e-b, g, vcl) und Peter Jordan (g) von den Sessionmusikern Ole Hempelmann (e-b) und Michael Wolpers (dm) begleiten. "Pieces of Eight" (Steamhammer, 2018) hiess ein Box-Set mit zwei Live-LPs, dem Album "'First Years of Piracy" von 1991 auf CD sowie sechs CD-EPs.  

 

Auf dem nächsten Studiowerk "Blood on Blood" (Steamhammer, 2021) waren Hempelmann und Wolpers nun feste Bandmitglieder. "The Shaped Singles" (No Remorse, 2023) bestand aus sechs 7"-Singles.               03/26

 

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