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Sister Sledge

  • musicmakermark
  • vor 7 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische R&B-, Soul- und Disco-Gesangsgruppe aus Philadelphia, Pennsylvania, bestehend ab 1971 aus den Schwestern Joni, Kim, Debbie und Kathy Sledge. Als Gesangslehrerin amtete deren Grossmutter, die Opersängerin Viola Williams.


 

Die Gruppe hatte erste Auftritte in einer Methodistenkirche, dann in Clubs oder bei politischen Veranstaltungen in Philadelphia. Das Quartett nannte sich dabei auch A Group Called Sledge oder The Brand New Generation. Auf ihrer ersten Single "Time Will Tell" (Money Back, 1971) nannte man sich Sisters Slidge.

 

Ab den nächsten Aufnahmen für "Atco" trat man als Sister Sledge in Erscheinung. "Love Don't Go Through No Changes On Me" (Atco, 1974) war auf Platz 93 der Billboard Hot 100 und Platz 31 in den R&B-Charts die erste Single in den US-Charts. Diese und weitere Singles stammten vom ersten Album "Circle of Love" (Atco, 1975).

 

Dieses kam auf Platz 56 der R&B-Charts. Es folgten viele weitere Singles, die es bestenfalls auf hintere Plätze der R&B-Charts schafften. Das zweite Album "Together" (Cotillon, 1977) blieb ohne Charts-Eintrag. Mit "We Are Family" (Cotillon, 1979) hatten die Schwestern den Hit ihres Lebens.

 

Das von Bernard Edwards und Nile Rodgers von Chic produzierte Album verkaufte sich über eine Million Mal und stand auf Platz 1 der R&B-Charts sowie auf Platz 3 der Billboard 200. Der Titelsong wurde eine der bekanntesten Disco-Hymnen und stand ebenfalls auf Platz 1 bei den R&B-Singles, dazu auf Platz 2 bei den Billboard Hot 100.

 

Mit "He's the Greatest Dancer" enthielt das Album einen weiteren Nummer-1-Hit bei den R&B-Singles bzw. einen weiteren Top-10-Hit bei den Billboard Hot 100. Danach war das Potential ausgesschöpft.

 

Das nächste Album "Love Somebody Today" (Cotillon, 1980) schaffte es noch in die Top-10 der R&B-Alben und auf Platz 31 der Billboard 200. Das Album enthielt mit "Got to Love Somebody" eine Top-10-Single in den R&B-Charts. Auch der Titelsong des nächsten Albums "All American Girls" (Cotillon, 1981) schaffte es in die Top-10.

 

Weitere Alben hiessen "The Sisters" (Cotillon, 1982), "Bet Cha Say That to All the Girls" (Cotillon, 1983) und "When the Boys Meet the Girls" (Atlantic, 1985). "Freak Out: The Greatest Hits of Chic and Sister Sledge" (Atlantic, 1987) hiess eine erste Compilation, die man sich allerdings mit Chic teilte.

 

"African Eyes" (Fahrenheit, 1997) und "Style" (Empowerment, 2003) hiessen später zwei erfolglose Comeback-Alben. Im Laufe der Jahre war es zu mehreren Lineupwechseln gekommen, bei denen auch andere Familienmitglieder zur Gruppe stiessen. Ab 2020 waren zwei verschiedene Formationen als Sister Sledge unterwegs.

 

Von der Gruppe kamen weitere Compilations und Reissue-Pakete auf den Markt. Katy Sledge veröffentlichte mit "Heart" (Epic, 1992) ein Album unter ihrem Namen. "Take Me Back To Love Again", eine Single daraus, kam auf Platz 1 in den US-Dance-Charts. Joni Sledge starb 2017.                            01/26

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