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Stoneground

musicmakermark
vor 21 Minuten
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Rock-Grossformation zwischen Blues, Country und Funk, gegründet 1970 in Concord, California, als Trio von Tim Barnes (g, vcl), Craig Randall (e-b, vcl) und Mike Mau (dm). Darauf kam die Band in Kontakt mit dem früheren Beau Brummels-Sänger Sal Valentino.


 

Er wurde mit John Blakely (g, e-b) und den Backgroundsängerinnen Annie Sampson, Lynne Hughes, Lydia Phillips und Deirdre LaPorte feste Mitglieder. Später stiess mit Pete Sears (key, e-b) noch ein zehnter Musiker dazu.

 

In dieser Besetzung entstand das Debutalbum "Stoneground" (Warner, 1971). Darauf sang Valentino nur in vier der zehn Songs die Leadstimme. Der Rest verteilte sich auf die anderen Bandmitglieder.

 

Zu jener Zeit war Stoneground Mitglied des Medicine Ball Caravans, einem grossen Livemusik-Filmprojekt des "Warner"-Labels. Im Originalfilm sind neben Stoneground auch Alice Cooper, B.B. King, Delaney & Bonnie, Doug Kershaw und The Youngbloods zu sehen und zu hören.

 

Pete Sears verliess die Band, um in England mit Rod Stewart und Long John Baldry zu arbeiten. Er wurde durch Cory Lerios (key, vcl) ersetzt. Dazu wurde das Lineup mit Steve Price (dm) ergänzt. Beim Zweitling "Familiy Album" (Warner, 1971) handelte es sich um eine Doppel-LP.

 

Drei LP-Seiten stammten von einer Radiosession bei KSAN-FM in San Francisco. Die vierte LP-Seite enthielt neues Studiomaterial. Stoneground war zu jener Zeit auch mit einem Song auf der Triple-LP "Fillmore: The Last Days" (Columbia, 1972) vertreten.

 

Da sich das dritte Album "Stoneground 3" (Warner, 1972) schlecht verkaufte und "Warner" die Band fallenliess, gab Stoneground am 6. Januar 1973 in Sacramento ihr Abschiedskonzert in der Urbesetzung. Der Mitschnitt kam später unter dem Titel "The Last Dance: Live January 6, 1973" (Dig, 2001) heraus.

 

Acht der zehn Bandmitglieder verliessen die Band. Die im Laufe der Zeit neu hinzu gekommenen Cory Lerios und Steve Price gründeten mit Pablo Cruise eine neue Band. Valentino machte 1974 bei der ersten Reunion der Beau Brummels mit.

 

Tim Barnes und Annie Sampson als einzige verbliebene Originalmitglieder holten andere Musikerinnen und Musiker dazu. Stoneground veröffentlichte mit "Flat Out" (Flate Out, 1976), "Hearts Of Stone" (Warner, 1978) und "Play It Loud" (Crystal Clear, 1980) drei weitere Alben.

 

"Bad Machines and Limousines" (Line, 1982) hiess danach eine EP, bei deren Aufnahme Pete Sears mitmachte. "On Stage" (Blue Velvet, 2003) war eine Bootleg-Aufnahme mit frühem Livematerial. Nach einer Reunion erschien mit "Back With A Vengeance" (Exploding Star, 2004) ein weiteres Stoneground-Album.

 

Weitere Bootleg-Aufnahmen aus der Anfangszeit erschienen unter dem Titel "Live In Haight-Ashbury 1971" (Keyhole, 2015). Es handelte sich um Liveaufnahmen, die vom Radiosender KSAN-FM übertragen wurden. Es handelt sich um jene Livesongs, die 1971 drei Viertel des zweiten Albums "Familiy Album" gebildet hatten.                       10/26

 

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