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Tankard

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 3 Min. Lesezeit

Deutsche Thrash Metal-Band, gegründet 1982 in Frankfurt am Main von Andreas "Gerre" Geremia (vcl), Bernhard Rapprich und Axel Katzmann (g), Frank Thorwarth (e-b) sowie Oliver Werner (dm). Zuerst nannte man sich Avenger und Vortex, ehe man sich 1983 für Tankard entschied.


 

"Heavy Metal Vanguard" (1984) und "Alcoholic Metal" (1985) hiessen zwei Demos, ehe die Band ihren Erstling "Zombie Attack" (Noise, 1986) herausbrachte. Mit Andy Bulgaropulos (g) für Bernhard Rapprich hatte es bereits einen ersten Wechsel gegeben.

 

Danach spielte dieses Lineup mit "Chemical Invasion" (Noise, 1987) und "The Morning After" (Noise, 1988) zwei weitere Alben sowie die 5-Track-EP "Alien" (Noise, 1989) ein. "Hair Of The Dog" (Noise, 1989) hiess eine erste Compilation, und "Open All Night" (Noise, 1990) war der Titel einer VHS-Videokassette.

 

Im selben Jahr bestritt Tankard eine Split-EP (Noise, 1990) mit Bathory und Rage sowie die Split-Live-LP "Doomsday News III - Thrashing East Live" (Noise, 1990) mit Kreator, Sabbat und Coroner. Auf dem nächsten Album "The Meaning Of Life" (Noise, 1990) stellte sich erstmals Arnulf Tunn als neuer Drummer vor.

 

"Fat, Ugly and Live" (Noise, 1991) war eine Live-Aufnahme, gefolgt von den Studioalben "Stone Cold Sober" (Noise, 1992) und "Two Faced" (Noise, 1994).  Auf dem nächsten Album "The Tankard" (Noise, 1995) war Tankard nur noch ein Quartett mit Geremia, Thorwarth, Bulgaropulos mit dem neuen Drummer Olaf Zissel.

 

Dieses Quartett spielte auch "Disco Destroyer" (Century Media, 1998), ehe ab "Kings of Beer" (Century Media, 2000) Andy Gutjahr (g) Boulgaropoulos ablöste. Das neue Quartett realisierte mit "B-Day" (AFM, 2002), "Beast of Bourbon" (AFM, 2004) und "The Beauty And The Beer" (AFM, 2006) drei weitere Alben.

 

Auf der Doppel-DVD "Fat, Ugly And Still (A)Live" (AFM, 2005) wurden ein Konzertmischnitt von 2005, die vier Videos der Band aus den Jahren 1988, 1990, 1995 und 1996 sowie Tracks aus Konzerten aus den Jahren 1999 bis 2005 herausgebracht.

 

Für die Compilation "Best Case Scenario: 25 Years in Beers" (AFM, 2007) spielte die Bands 15 frühere Songs noch einmal neu ein. Zu einem Teil der Auflage gab's als Bonus die CD "A Tribute to Tankard" mit 18 Cover-Versionen von Tankard-Songs anderer Bands.

 

Das "Best Case Scenario"-Album sowie die CDs "B-Day", "Beast Of Bourbon" und "The Beauty And The Beer" wurden unter dem Titel "Alcoholic Metal Since 1982" (AFM, 2007) im Rahmen eines 4-CD-Box-Sets gemeinsam wiederveröffentlicht.

 

Auf dem nächsten Studioalbum "Thirst" (AFM, 2008) präsentierte sich Tankard unverändert in der Besetzung Geremia, Thorwarth, Gutjahr und Zissel. Die DVD "Open All Night - Reloaded" (AFM, 2009) enthielt Live-Mitschnitte von 1990 und 2007.

 

"Vol(l)ume 14" (AFM, 2010) hiess das nächste Studioalbum, gefolgt von "A Girl Called Cerveza" (Nuclear Blast, 2012). "The Big Teutonic 4" (Devil Inc., 2012) war eine CD-EP, auf der Kreator und Tankard je einen Iron Maiden-Song interpretierten, während Sodom und Destruction ein Motörhead-Cover spielten.

 

Die EP wurde dem deutschen Metal-Magazin "Legacy" beigelegt. Später kam das Ganze auch als 7"-EP (Nuclear Blast, 2013) heraus. Die Fortsetzung davon war die 10"-EP "The Big Teutonic 4 - Part II" (Nuclear Blast, 2015) mit Cover-Versionen von Saxon (Destruction), Raven (Kreator), Tank (Sodom) und Iron Maiden (Tankard).

 

Dazwischen war "R.I.B." (Nuclear Blast, 2014) das nächste Album. "Oldies & Goldies - The Very Best of the Noise Years 1986-1995" (Sanctuary, 2016) erstreckte sich über zwei CDs. Auf "One Foot In The Grave" (Nuclear Blast, 2017) präsentierte das seit 1998 zusammen spielende Quartett wieder einmal neues Material.

 

Mit "Hymns For The Drunk" (AFM, 2018) kam eine weitere Compilation heraus. "For a Thousand Beers" (Noise, 2022) umfasste neun LPs oder EPs für dieses Label sowie eine neue DVD. "Pavlov's Dawgs" (Reaper, 2022) war das nächste Album.

 

"Alcoholic Metal 40 Years in Thrash - Extended Version" (Legacy, 2022) mit Tracks des neuen Albums und Demomaterial von 1985 war der deutschen Metal-Zeitschrift "Legacy" beigelegt.                         05/26

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