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The Kentucky Headhunters

  • musicmakermark
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Country/Southern-Rock-Band, gegründet 1968 in Glasgow im Metcalfe County, Kentucky, unter dem Namen Itchy Brothers vom Brüderpaar Richard (g, vcl) und Fred Young (dm) mit ihren Cousins Greg Martin (g, vcl) und Anthony Kenney (e-b, vcl).


 

Die Band wurde in den 1970er Jahren in Kentucky eine lokale Grösse und spielte mit "Shotgun Effie/Rocking Roller" (King Fargo, 1973) eine Single ein. Danach standen The Ichy Brothers kurz vor einem Vertrag mit dem Led Zeppelin-Label "Swan Song", doch nachdem Drummer John Bonham starb, wurde das Label eingestellt.

 

Die Itchy Brother lösten sich 1982 auf. Die Musiker gingen anderen Beschäftigungen nach. 1985 unternahm Greg Martin den Versuch einer Reunion, dem allerdings nur die Young-Brothers folgten. Kenney wollte nicht mehr mitmachen und wurde durch Doug Phelps (e-b, vcl) von der Ronnie McDowell-Band ersetzt.

 

Phelps brachte zugleich noch seinen Bruder Ricky Lee Phelps (vcl, hca) mit. Die Band nannte sich zuerst The Headhunters und dann The Kentucky Headhunters. Mit dem Debutalbum "Pickin' On Nashville" (Mercury, 1989) landete die Band mit zwei Millionen Exemplaren gleich einen Verkaufserfolg.

 

Das Album stiess auf Platz 2 der Country-Charts und auf Platz 41 der Billboard 200 vor. Es enthielt zudem eine Top-10-Country-Single. Der Zweitling "Electric Barnyard" (Mercury, 1991) verkaufte sich etwas weniger stark.

 

Es reichte aber dennoch zu Platz 3 in den Country-Charts und zu Platz 29 in den Billboard 200. Danach stiegen die Phels-Brüder aus, um mit Brother Phelps eine eigene Band zu gründen. Als Ersatz wurden das frühere Itchy Brothers Mitglied Anthony Kenney (e-b) sowie Mark S. Orr (vcl) verpflichtet.

 

Mit dem Top-25-Country-Album "Rave On!!" (Mercury, 1993) und der Compilation "The Best Of The Kentucky Headhunters: Still Pickin'" (Mercury, 1994) folgten weitere Alben. Für letzteres gab's eine Grammy.

 

Dazu hatten The Kentucky Headhunters auf dem Album "That'll Work" (Nonesuch/Elektra, 1993) des Bluesmusikers Johnnie Johnson (p, vcl) als Begleitband gewirkt. Später war "Meet Me In Bluesland" (Alligator, 2015) eine zweite gemeinsame Aufnahme mit Johnson.

 

Mitte der 1990er Jahre kehrte Doug Phelps für Mark S. Orr zurück. Das nächste Album war "Stompin' Grounds" (BNA, 1997), das wie die meisten folgenden Alben nicht mehr in den Charts auftauchte.

 

Es folgten im Anschluss daran "Songs From The Grass String Ranch" (Audium Entertainment und Koch, 2000), "Soul" (Audium Entertainment und Koch, 2003), "Big Boss Man" (CbuJ Entertainment, 2005) und die zweite Compilation "Flying Under The Radar" (CBuJ Entertainment, 2006).

 

Nach Kenney Abgang übernahm wieder Doug Phelps den Bass. "Authorized Bootleg: Live/Agora Ballroom - Cleveland, Ohio May 13 1990" (Mercury, 2009) hiess vier Jahre nach dem letzten Studioalbum vorerst eine frühe Liveaufnahme.

 

Erst auf "Dixie Lullabies" (Red Dirt, 2011) gab die Band wieder neues Material heraus. Dazu war es wieder einmal ein Album in den Country-Charts wenn auch nur auf Platz 75.  Eine weitere Compilation nannte sich "Snapshot" (Hickory, 2014).

 

"On Safari" (Plowboy, 2016) war das nachfolgende Studiowerk.  Dann folgte mit der Doppel-CD "Dixie Fried: The Best Of The Mercury Years" (Hump Head und Wrasse, 2018) eine weitere Compilation.

 

Grösstenteils in Grossbritannien wurde "Live At The Ramblin' Man Fair" (Alligator, 2019) mitgeschnitten. Dazu wurde das Album mit einigen Studiotracks ergänzt.  "That's A Fact Jack!" (Practice House, 2021) war ein weiteres Studioalbum.                                                    08/26

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