top of page

The Work

musicmakermark
vor 57 Minuten
3 Min. Lesezeit

Englische Avantgarde-Rock-Band, gegründet 1980 von ehemaligen Henry Cow-Gründungsmitglied Tim Hodgkinson (reeds, key, g, vcl) sowie von Bill Gilonis (g, e-b, reeds, vcl, tuba, jew's harp). Zum Kern der Gruppe gehörten auch Mick Hobbs (e-b, g, dm, tapes, ukulele, vcl) und Rick Wilson (dm, e-b, vcl).


 

Die 7"-Single "I Hate America" (Woof, 1981) war die erste Aufnahme dieser Gruppe. Am 3. April 1981 traten die vier Musiker mit Catherine Jauniaux (vcl) und Chris Cutler (dm, perc) unter dem Gruppennamen The Woof am Festival "Musique de travers" in Brüssel auf.

 

Der Auftritt wurde mitschnitten und in Form der Kassette "Musique de travers" (1981) veröffentlicht. Wieder als The Work, mit Amos (e-b, vcl) und Chris Cutler für Hobbs und Wilson, entstand am 29. Juni 1982 in Osaka die LP "Live In Japan" (Recommended Japan, 1982).

 

"Slow Crimes" (Woof und Normal, 1982) war eine Studioproduktion des normalen Stammquartetts mit Jauniaux in einzelnen Tracks. Die beiden Tracks der Kassette "The Worst Of Everywhere" (Woof, 1982) stellten einen Mix von Live-Tracks dar, welche die Band zwischen 1980 und 1982 gespielt hatte.

 

Bei diesen Konzerten machten als Gäste auch Bob Ostertag, Bob Van D'Breughel, Catherine Jauniaux, Chris Cutler und Jacques Jaminon mit. "Live" (Stille Tanten, 1983) und "Live Im AJZ" (Edition Unbeirrt, 1983) waren zwei weitere Live-Kassetten. Hodgkinson und Gilonis halfen Catherine Jauniaux damals auch bei den Aufnahmen zu deren Debutalbum "Fluvial" (Woof, 1983).

 

Ohne Jauniaux nannte sich das Quartett Hodgkinson, Gilonis, Hobbs und Wilson zwischen 1982 und 1984 auch The Lowest Note. Von dieser Formation, die meist durch weitere Musikerinnen und Musiker ergänzt wurde, erschienen die beiden 7"-Singles "The Lowest Note On The Organ" (Woof, 1983) und "Piggy Bank" (Woof, 1984).

 

Nach dem Split von The Lowest Note taten sich Hodgkinson und Gilonis mit Chris Cutler (dm), Lindsay Cooper (reeds) und Robert Wyatt (vcl) zur Formation The Last Nightingale zusammen. Auch von dieser Band erschien kein Album.

 

Gilonis und Hobbs taten sich noch im selben Jahr mit einer ganzen Reihe von weiteren Musikerinnen und Musiker unter dem Namen Officer! zusammen. Von dieser Formationen erschienen mehrere Aufnahmen.

 

Ab 1989 nannte sich die Gruppe wieder The Work und veröffentlichte in der Quartett-Stammbesetzung mit "Rubber Cage" (Woof, Ayaa und In-Poly-Sons, 1989) ein weiteres Album. Hodgkinson und Hobbs taten sich noch im selben Jahr mit Andy Wake (dm, vcl) zu The Momes zusammen.

 

Dieses Trio spielte das Album "Spiralling" (Woof, 1989) ein. Jauniaux und Gilonis gründeten Ende der 1980/Anfang der 1990 Jahre mit The Hat Shoes eine eigene Band, die mit Hilfe von weiteren Musikern aus dem Umkreis um diese Szene zwei Alben aufnahm.

 

"See" (Woof und Megaphone, 1992) war die letzte Aufnahme zu Lebzeiten von The Work, ehe später mit "The 4th World" (Ad Hoc, 2010) noch weitere, bis dahin unveröffentlichte Liveaufnahmen von 1994 herauskamen. Diese waren in Mono gehalten und wurden für die Veröffentlichung künstlich in Stereo-Aufnahmen umgewandelt.

 

Unter dem Titel "WOOF 7 Inches" (Woof und Ad Hoc, 2004) waren auf einer CD Tracks von Singles und EPs von The Work, The Lowest Note sowie Duostücke von Bill Gilonis und Tim Hodgkinson zusammengefasst worden.

 

"Compilation" (Jelodanti, 2018) war eine LP-Compilation mit Tracks von Anfang der 1980er Jahre auf der A-Seite sowie Stücken der letzten drei Alben auf der B-Seite.

 

Tim Hodgkinson, Bill Gilonis, Catherine Jauniaux, Mick Hobbs und Rick Wilson und gaben auch Aufnahmen unter ihren Namen heraus und waren in diversen anderen Bands und Projekten aktiv.                                             10/26

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page