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Theatre Of Tragedy

musicmakermark
vor 8 Minuten
2 Min. Lesezeit

Norwegische Doom/Gothic Metal/Industrial Rock-Band, gegründet 1993 in Stavanger von Raymond István Rohonyi (vcl) und Pål Bjåstad (g) unter dem Namen Suffering Grief. Dann stiessen mit Hein Frode Hansen (dm) von Phobia, Tommy Lindal (g) und Eirik T. Saltrø (e-b) weitere Musiker dazu.


 

Schon bald folgte eine Umbenennung in La Reine Noir und dann in Theatre of Tragedy. Mit Liv Kristine Espenæs wurde als Kontrast zum männlichen Growl-Gesang schon früh auch eine weibliche Stimme dazugestellt.

 

Nach einer Demo-Aufnahme (1994) erschien das Debutalbum "Theatre Of Tragedy" (Massacre, 1995), eingespielt als Septett mit Lorentz Aspen (key). Der mit Geir Flikkeid (g) als Ersatz für Bjåstad eingespielte Zweitling hiess "Velvet Darkness They Fear" (Massacre, 1996).

 

Die 6-Track EP "A Rose For The Dead" (Massacre, 1997) enthielt Material, das auf dem vorangegangenen Album keinen Platz mehr gefunden hatte. "Aégis" (Massacre, 1998) mit Frank Claussen und Tommy Olssen als neues Gitarristenpaar war das letzte Album im Gothic Metal-Stil.

 

Mit "Virago" (Massacre, 1999) gab's aber vorerst noch einmal eine EP mit Leftovers der beiden voraus gegangenen Alben. Auf "['mju:zik]" (Nuclear Blast, 2000) präsentierte sich TOT als Electropop/Industrial Rock-Band in der Besetzung Raymond I. Rohonyi  und Liv Kristine Espenæs (vcl), Frank Claussen (g), Lorentz Aspen (key) sowie Erik Andre Rydningen und Hein Frode Hansen (dm).

 

"Inperspective" (Massacre, 2000) hiess eine 6-Track-EP mit Remixes der Alben "Aégis" und "Velvet Darkness They Fear". "Closure: Live" (Massacre, 2001) hiess eine Liveaufnahme von 2000 mit zwei Videos als Zugabe, alles noch im alten Stil.

 

Diese EP und das Livealbum wurden wenig später unter dem Titel "Two Originals" (Massacre, 2003) wiederveröffentlicht. Auf dem nächsten Studioalbum "Assembly" (2002) wurde der auf "Musique" eingeschlagene, neue Weg fortgesetzt.

 

Am Werk war wieder die selbe Besetzung ohne den zweiten Drummer Erik Andre Rydningen, dafür aber mit dem langjährigen Tour-Gitarristen Vegard K. Thorsen als festes Mitglied. Es war auch gleich das letzte Album für die Sängerin Liv Kristine Espenæs, die entlassen wurde.

 

Sie wurde durch Nell Sigland von The Crest ersetzt. Mit "Storm" (AFM, 2006) kehrte TOT wieder ein bisschen zu ihren Wurzeln im Doom und Gothic Metal-Bereich zurück. Mit Magnus Westgaard (e-b) beschäftigte das Stammsextett zusätzlich einen Bassisten.

 

Danach folgte "Forever Is The World" (AFM, 2009). Die 10-Track-EP "Addenda" (AFM, 2010) enthielt Remakes und Remixes und gab's auch im Doppelpack mit dem "Forever Is The World"-Album. Am 2. Oktober 2010 löste sich TOT auf.

 

Als Abschiedsgeschenk erschien die DVD "Last Curtain Call" (AFM, 2011). Dazu gab's als Beilage entweder eine CD mit zehn der Tracks oder den gesamten Audioteil der DVD auf einer Doppel-CD.  

 

Nachträglich kam "Remixed" (AFM, 2019) heraus mit Remixes aus der Hand von Das Ich, Coil, Current, VNV Nation, Conetik, Rico Darum & Superdead, Funker Vogt, Zeromancer, Pride and Fall, Ambrosius, Tommy Olsson und Siva Six.   

 

"The Early Years 1994-1998" (Cosmic Key, 2022) bestand aus fünf Kassetten mit frühen Alben und Demomaterial. Unter dem Titel "The Demo Collection 1994-1999" (Cosmic Key, 2026) wurden auf einer CD Demotracks vereint.

                                                  10/26

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