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Wolfram Spyra

Deutscher Synthesizer-Musiker und Klangkünstler zwischen Ambient, Techno und Downtempo, geboren am 12. Dezember 1964 in Eschwege, Hessen. Spyra studierte bis 1992 an der Kunsthochschule Kassel und schloss das Studium mit der Diplomarbeit zum Thema "Klangerzeugung, Klangkomposition, Klangskulptur" ab.



In Kassel wurde er in den Jahren danach unter anderem durch viele Klanginstallationen bekannt, darunter auch mit einem akustischen Stadtplan, der seit 1997 im dortigen Rathaus öffentlich zugänglich ausgestellt ist. Der akutische Teil erschien 1998 auf einer labellosen CD.

 

Bekannt ist auch sein "Elektrischer Stuhl". Dieser besteht aus Stahl und steht immer unter 220 Volt. Er war im Rahmenprogramm der "Documenta" zu sehen. Erst indem er begann, mit Tonbandmaschinen zu arbeiten, statt nur Schallplatten aufzulegen, wurde er auch als DJ und Live-Act bekannt.

 

Sein erstes Album war die in Richtung Ambient, Berlin School und Downtempo gehende CD "Homelistening Is Killing Clubs" (Wigwam, 1995). Sie erschien wie alle Aufnahmen unter seinem Nachnamen Spyra. Die CD-EP "Sex, Chaos, Energy" (Hyperium, 1995) enthielt vier Versionen des Titelstücks zwischen Techno, House und Trance.

 

Die 12"-EP "VCM 100F" (Fax, 1997) enthielt vier längere Tracks. Sie wurden zusammen mit weiterem Material auch unter dem Titel "Phonehead" (Fax, 1997) in CD-Form auf den Markt gebracht. Es folgten viele weitere Alben, bisher fast 30 an der Zahl.

 

"Elevator To Heaven" (Manikin, 2001) war eine Triple-CD. Die drei CDs wurden später einzeln unter den Titeln "Live In Berlin​.​de (Elevator To Heaven Pt. I)", "The Bright Side Of The Sun (Elevator To Heaven Pt. II)" und "Motion Picture Music (Elevator To Heaven Pt. III)" (alle Manikin, 2016) wieder veröffentlicht.

 

Mit Chris Lang entstanden "Achtundsechzig 24 - Live@Toskana - Therme" (Manikin, 2003) und "SeQuest"‎ (Ricochet Dream, 2010). Eine Trioaufnahme mit Valeri Scherstjanoi und Hartmut Andryczuk kam auf der CD-R "Pathetische Patienten-Live In Luzern" (Hybriden, 2006) heraus.

 

"Space Cowboys @ Jelenia Góra‎" (Ricochet Dream, 2007) hiess ein Album von Broekhuis, Keller & Schönwälder, bei der Spyra und Bill Fox als Gäste mitgewirkt hatten. Robert Rutman, Rolf Gehlhaar, Wolfram Spyra und Adrian Pałka waren die Beteiligten auf "Dislocation: A Sonic Evocation Of Psychic Displacement" (Coventry University, 2009).

 

Die Stücke waren 2007 in der Kathedrale von Coventry aufgezeichnet worden, als die Musiker in jeweils unterschiedlichen Zusammensetzungen auftraten. Mit Roksana Vikaluk entstand als Moon&Melody die labellose CD "Ouverture" (2011) und die CD-R "Voices Of Ancestors (Tribute To Bob Rutman)" (Roksanavi, 2021).

 

Unter ihren richtigen Namen kamen "Inspyration: Live In Solingen" (Groove Unlimited, 2019) und "In(Spyra)tion II (Live In Berlin)" (2020) heraus. Auf letzteren Aufnahmen war auch noch Hajo Liese mit dabei. Mit Bernd Friedmann nannte er sich Spyra Ende der 1980er Jahre Excursions & Visites. Davon erschienen drei Kassetten.

 

Ein Duo mit Peter Kuhlmann alias Pete Namlook hiess Virtual Vices. Von diesem erschienen auf dem Label "Fax" die CDs "Virtual Vices" (1998), "Virtual Vices II" (Fax, 2000), "Virtual Vices III" (Fax, 2001), "Virtual Vices IV" (2002), "Virtual Vices V" (2006) und "Virtual Vices VI" (2008).

 

Als Curious Egg veröffentlichte Spyra zusammen mit weiteren Musikern ein in Richtung Krautrock gehendes, gleichnamiges DL-Album (Separated Beats, 2011). Eine andere Gruppe war 70db, von der das DL-Album "Secret Sessions" (Separated Beats, 2021) erschien.                                      03/24

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