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Art Adams

  • musicmakermark
  • 2. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rockabilly-Singer/Songwriter und Gitarrist, geboren am 12. Februar 1935, Carollton, Kentucky, als Arthur Adams. Er wuchs teilteise auf einer Farm ausserhalb von Bean Blossom, Indiana, auf. Nach der Scheidung seiner Eltern brach er seine schulische Ausbildung ab.


 

15-Jährig begann er in einer Fabrik zu arbeiten, wo er im selben Jahr eine Frau kennenlernte und sie heiratete. Obwohl er noch nicht volljährig war, hielt die rund 60 Jahre lang. Ende 1954 trat er mit Danny Cole (b) und Ray Paley (pedal steel-g) als The Kentucky Drifters auf.

 

Mit zwei Demotracks im Gepäck machte sich die Band auf in das 700 Meilen entfernte Memphis, wo man die Stücke Sam Phillips von "Sun Records" vorstellen wollte. Phillips war nicht anwesend und sein Stellvertreter Jack Clement wies die Songs zurück mit dem Hinweis, dass Adams zu sehr nach Johnny Cash klinge.

 

1957 scharte Adams neue Leute um sich um trat mit ihnen als The Rhythm Kings auf. Diese Gruppe wurde vom Playmore Club in Indianapolis engagiert und vom Label "Cherry" aus Scottsville, Kentucky, unter Vertrag genommen, wo zwei Singles erschienen.

 

Danach wurde die Band aus dem Vertrag entlassen, weil Rockabilly Anfang der 1960er Jahre wieder aus der Mode geraten war. 1961 gründete Art Adams mit The Epics eine neue Band, die vor allem als Backingband für durchreisende Sänger wie Jerry Lee Lewis, Dee Dee Sharp, Conway Twitty and Gene Simmons tätig war.

 

1986 kehrte Adams der Musik den Rücken. In den 1980er Jahren wurde das Interesse an seiner Musik durch Schallplattensammler geweckt, die nach seinen Aufnahmen fragten. Seine Karriere wurde erst mit der Compilation "Rock Crazy Baby" (Collector, 2003) lanciert.

 

Sie enthielt die vier Titel, die auf den beiden "Cherry"-Singles veröffentlicht worden waren plus Alternate Takes und Demotracks. Mit "Rockin' My Way Around" (Collector, 2004) und "Dancing Doll" (Flying Saucer, 2006) konnte Art Adams zwei Alben mit neuem Material einspielen.

 

Auch auf die Konzertbühnen kehrte Adams ab 2003 zurück. Dabei ging es auch nach Europa. Später war "A Mess Of Blues" (Knock Out, 2013) eine Sammlung von bisher noch nie veröffentlichten Aufnahmen aus den 1950er Jahren.                                                                              08/26

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