Astarte
musicmakermark
vor 2 Tagen
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Griechische Black Metal-, später Melodic Black/Death Metal-Band, gegründet 1997 in Athen von Tristessa alias Maria Kolokouri (vcl, g, e-b, key). Weitere Musikerinnen waren Nemesis alias Georgia (g, key) und Kinthia (vcl, g, key).

Dieses Trio hatte sich davor Lloth genannt und das Demotape "Dancing in the Dark Lakes of Evil" (1997) eingespielt. Diese Aufnahmen wurden später unter dem Titel "Dancing in the Dark Lakes of Evil - The Lloth Years" (Sleazy Rider, 2021) als CD unter dem Bandnamen Astarte wiederveröffentlicht.
Von Astarte kamen beginnend mit "Doomed Dark Years" (Black Lotus, 1998) und "Rise from Within" (Black Lotus, 2000) in schöner Regelmässigkeit Alben heraus. Die nächsten Alben hiessen "Quod Superius Sicut Inferius" (Black Lotus, 2002), "Sirens" (Avantgarde, 2004) und "Demonized" (Avantgarde, 2007).
Inzwischen hatte es um Tristessa Besetzungswechsel gegeben. Tristessa starb im August 2014 im Alter von 37 Jahren an Leukämie. Nachträglich erschien die Kassetten-Compilation "The Rise of the Black Metal Goddess" (Bluespoon, 2016) und das 4-CD-Boxset "1997-2014 The Doomed Dark Years" (Azermedot, 2019) mit den ersten vier der fünf Alben.
Nach dem Tod von Tristessa taten sich Nicolas Sic Maiis (vcl), Setesh und Vaelor (g) sowie Panthimis (e-b) unter dem urspünglichen Bandnamen Lloth zusammen. Mit Foivos Andriopoulos (dm) entstand das Album "Athanati" (Sleazy Rider, 2017).
Kein Mitglied war vorher Mitglied von Astarte gewesen. "Archees Legeones" (Theogonia, 2025) war ein zweites Lloth-Album mit Sic Maiis, Vaelor sowie den Neuen Thanos Shaffer (g) und Lefteris Gavalas (e-b), obwohl sich die Band 2021 wieder in Astarte umgenannt hatte.
Unter diesem Bandnamen kam gleichzeitig zu zweiten Lloth-Album das sechste Astarte-Album "Blackdemonium" (Sleazy Rider, 2025) heraus. Es handelte sich dabei allerdings um Archivaufnahmen von Tristessa mit Ivar (dm), die von Tristessas Eheman Nicolas Sic Maiis für eine Veröffentlichung fertiggestellt wurden. 10/26


