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Bill Frisell in Trioaufnahmen

  • musicmakermark
  • 15. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Vom amerikanischen Jazz-Gitarristen und Bandleader Bill Frisell kamen viele Trioaufnahmen heraus. Die ersten kamen mit Kermit Driscoll (e-b) und Vinnie Johnson (dm) zu Stande, die wie Frisell am Berklee College Of Music in Boston studiert hatten.


 

Diese drei Musiker bildeten mit dem Berklee-Absolventen Steve Houben (as, fl) und weiteren Belgiern die Gruppe  Mauve Traffic, von der "Oh Boy..." (M.D., 1979) erschien. Der US-Teil dieses Sextetts nannte sich Triode und veröffentlichte "Live At Chapati Winter '78" (Baba, 1979).

 

Mit Melvin Gibbs (e-b) und Roland Shannon Jackson (dm) tat er sich zum Trio Power Tools zusammen, von dem "Strange Meeting" (Antilles, 1987) erschien. Ab 2006 gab Jackson diese LP sowie Konzertmitschnitte aus jener Zeit in Form von selber produzierten CD-R heraus. "Live | @ Bracknell Festival | England 1988" (2020) hiess später eine Liveaufnahme dieses Trios auf der Bandcamp-Seite von Jackson.

 

Auf "News For Lulu" (HatArt, 1988) und "More News For Lulu" (HatArt, 1988) intonierten Frisell, John Zorn (as) und George Lewis (tb) Kompositionen von Hank Mobley, Sonny Clark und Kenny Dorham. Mit Victor Godsey (vcl, voice) und Brian Ales (sampl, elect) nahm Frisell "American Blood Safety In Numbers" (veraBra, 1994) auf.

 

Anfangs der 1990er Jahre begann auch Frisells Zusammenarbeit mit Joe Lovano (ts) und Paul Motian (dm). Eine erste Aufnahme dieses Trios hiess "Motian In Tokyo" (JMT, 1991). Die drei Musiker liessen diesem Album eine Reihe von weiteren folgen (siehe Joe Lovano/Bill Frisell/Paul Motian).

 

Die beiden Einzel-CDs "Music For The Films Of Buster Keaton: Go West" und "Music For The Films Of Buster Keaton: The High Sign/One Week" (beide Nonesuch, 1995) sowie "Live" (Gramavision, 1995) waren Trioaufnahmen mit seinen langjährigen Begleitern Kermit Driscoll (b) und Joey Baron (dm).

 

Mit Charlie Haden (b) bildete Frisell auf "Going Back Home" (Atlantic, 1994) und "Falling Off The Roof" (Atlantic, 1996) das Ginger Baker Trio. Dabei bewegte sich der frühere Cream- und Blind Faith-Drummer im Bereich des Jazz Rock.

 

Auf "Gone, Just Like A Train" (Nonesuch, 1998) etablierte er mit Viktor Krauss (b) und Jim Keltner (dm) eine neue Begleitgruppe. Für "Good Dog, Happy Man" (Nonesuch, 1999) wurde dieses Trio durch Greg Leisz (pedal steel-g, dobro, lap steel-g, mand), Horvitz (org, p, samp) und teilweise Ry Cooder (g) verstärkt.

 

"Bill Frisell With Dave Holland And Elvin Jones" (Nonesuch, 2001) nannte sich eine Trioaufnahme mit zwei prominenten Musikern. Auf "The Willies" (Nonesuch, 2002) fuhr er weiter auf der Country-Schiene, begleitet von Danny Barnes (banjo, g, org, hca) und Keith Lowe (b). Mit Marc Ribot und Tim Sparks tat er sich zum Trio Masada Guitars zusammen, um eine gleichnamige CD (Tzadik, 2003) einzuspielen.


Die Doppel-CD "East/West" und die CD "Further East/Further West" (beide Nonesuch, 2005) enthielten Trio-Liveaufnahmen von Bill Frisell mit Kenny Wollesen (dm). Dazu kam als dritter Musiker entweder Viktor Krauss (b, g) auf dem East-Teil (New York) oder Tony Scherr (b) auf dem West-Teil (Oakland).

 

Mit Paul Motian (dm) und Ron Carter (b) entstand eine titellose CD (Nonesuch, 2006) sowie eine DL-4-Track-EP mit vier weiteren Tracks. Für "Beautiful Dreamers" (Savoy, 2010) scharte er mit Eyvind Kang (vio) und Rudy Royston (dm) zwei langjährige Begleiter um sich. 


"Quiver" (Yellowbird, 2012) und "Circuit Rider" (Yellowbrid, 2014) waren Trioaufnahmen mit Ron Miles (tp, sattva) und Brian Blade (dm). Mit Andrew Cyrille (dm) und Wadada Leo Smith (tp) war Frisell auf "Lebroba" (ECM, 2018) zu hören. 


Für "Valentine" (Blue Note, 2020) ging er mit Thomas Morgan (b) und Rudy Royston (dm) als Bill Frisell Trio ins Studio. Kit Downes (pipe org) und Andrew Cyrille (dm) waren Begleiter auf "Breaking The Shell" (Red Hook, 2024).

                                     04/26

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