top of page

Carla Olson

  • musicmakermark
  • 9. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Singer/Songwriterin und Bandleaderin, geboren am 3. Juli 1952 und aufgewachsen ausserhalb von Austin, Texas. Sie war in ihrer Jugend angetan von der Musik der Rolling Stones und tat sich Ende der 1970er Jahre mit Kathy Valentine zusammen, um die Punkband The Violators zu gründen.


 

Nachdem die Musikerinnen mit dieser Band Erfolg hatten, versuchten Olson und Valentine ihre Glück in Los Angeles, wo sie 1979 mit The Textones eine neue Band gründeten.  Nach den ersten Singles, aber noch vor dem ersten Album "Midnight Mission" (Gold Mountain, 1984), stieg Valentine aus.

 

Sie schloss sich den Go-Go's an. Olson führte die Power Pop/Roots Rock-Band The Textones selbst fort und gab mit ihr im Laufe der Jahrzehnte weitere Singles und Alben. Parallel dazu trieb sie auch ihre Karriere unter ihrem eigenen Namen fort.

 

Auf dem ersten Textones-Album hatte neben Musikern wie Don Henley (vcl) von den Eagles und Barry Goldberg (key) auch das frühere Byrds-Mitglied Gene Clark mitgemacht. Mit Clark (g, hca, vcl) als Co-Leader veröffentlichte Carla Olsen (g, p, vcl) ihr erstes Album unter ihren Namen.

 

Es hiess "So Rebellious A Lover" (Rhino, 1987). Weiter Mitmusiker waren Otha Young (g), Randy Fuller (banjo), Stephen McCarthy (lap steel-g, dobro), Ed Black (pedal steel-g), Ex-Byrds Chris Hillman (mand), Skip Edwards (key), Tom Junior Morgan (fl, p), Hans Christian (cello), Roscoe Beck (b) und Michael Huey (dm, perc).

 

Das Duo plante weitere gemeinsame Aufnahmen, doch dann starb Gene Clark 1991. Nachträglich erschien mit "Silhouetted In Light (Live in Concert)" (Demon, 1992) ein Konzertmitschnitt von Olson und Clark aus dem Jahre 1990.

 

Diese Aufnahmen wurden später mit bisher unveröffentlichten Ausschnitten eines Solokonzerts von Gene Clark von 1988 in West Virginia sowie mit drei Home Recording-Tracks von Olson und Clark von 1989 zur Doppel-CD "In Concert" (Collectors' Choice Music, 2007) zusammengefasst.

 

Nach ihrer Zusammenarbeit mit Gene Clark spielte sie mit vorwiegend skandinavischen Musikern ihr erstes eigenes Album "Carla Olson" (Amigo, 1989) ein. Auf "Live" (Sonet und Demon, 1990) bzw. "Too Hot for Snakes" (Razor & Tie, 1991) wurde ihre Zusammenarbeit mit dem früheren Rolling Stones-Mitglied Mick Taylor (g, vcl) dokumentiert.

 

Sie hatte Taylor 1983 bei den Dreharbeiten zum Video von Bob Dylans "Sweetheart Like You" kennengelernt hatte. Diese Live-CD bildete später CD 1 der Doppel-CD "Too Hot For Snakes Plus" (Collectors' Choice Music, 2008). CD 2 enthielt Stücke von späteren Olson-Alben. Einer der Tracks stammte von "Stoned Again" (Antone's, 2002), einem Album von Barry Goldberg, auf dem Olson mitgewirkt hatte.

 

Die Arbeit von Olson und Taylor wurde später auf weiteren, sich teilweise überschneidenden Compilations aufgezeigt. In den 1980er Jahren spielte sie in mehreren Filmen mit, arbeitete mit John Fogerty, Henley Cooder und Eric Johnson im Studio und schrieb Songs für Eric Johnson, Percy Sledge und Mikael Rickfors.

 

Olsons nächstes eigenes Album hiess "Within An Ace" (Watermelon, 1993). Eingespielt wurde es wieder mit einer grossen Anzahl prominenter Musiker wie Mick Taylor (g), Ian McLagan (p), Barry Goldberg (key) und anderen. "Reap The Whirlwind" (Watermelon, 1994) erschien unter Olsons Namen, war aber eine gemeinsame Arbeit mit Mick Taylor und Percy Sledge.

 

Deshalb kam das Album in Japan unter dem Titel "Carla Olson With Mick Taylor And Percy Sledge" (Bad News, 1994) heraus. Im selben Jahr wurde Percy Sledges Album "Blue Night" (Sky Ranch, 1994) mit zwei Songs aus der Feder von Olson für einen Grammy nominiert.

 

Dann vergingen einige Jahre, ehe mit "The Ring Of Truth" (Evangeline, 2001) ein weiteres Album unter eigenem Namen erschien. Dazwischen kam die Compilations "Gotta Get Back Home - The Best Of Carla Olson" (Bad News, 1995) und "Honest As Daylight: The Best Of Carla Olson 1981/2000" (Houston Party, 2001) auf den Markt.

 

Zudem hatte Olson auch als Produzentin gearbeitet, unter anderem für Mare Winningham, Jake Andrews, Davis Gaines, Joe Louis Walker und Phil Upchurch. "Dark Horses" (Music Avenue und Blues Boulevard, 2008) war eine weitere Compilation.

 

Mit "Have Harmony, Will Travel" (Busted Flat und Continental Song City, 2013) meldete sich Olson mit neuem Material zurück. Jahre später wurde diese Serie mit "Have Harmony, Will Travel 2" (Sunset Blvd, 2020) und "Have Harmony, Will Travel 3" (BFD und Have Harmony Will Travel, 2023) fortgesetzt.

 

"Rubies And Diamonds" (Sunset Blvd, 2017) war dazwischen eine Neuauflage ihres Debutalbums. Mit Todd Wolfe realisierte sie "The Hidden Hills Sessions" (Red Parlor, 2019) sowie mit Stephen McCarthy von The Jayhawks "Night Comes Falling" (BFD, 2022).                           12/25

 

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page