Carole King
- musicmakermark
- vor 6 Tagen
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Amerikanische Singer/Songwriterin und Musikerin zwischen Folk, Pop und Soft Rock, geboren am 9. Februar 1942 in New York City, als Carol Joan Klein. Schon als Kind entwickelte sie ausserordentliche musikalische Fähigkeiten.

Auch schulisch war sie eine Art Wunderkind. In den 1950er Jahren gründete sie mit The Co-Sines eine eigene Band und änderte ihren Namen von Carol Klein in Carole King. Mit ihrem Freund Paul Simon machte sie Demoaufnahmen. Ihre erste Single hiess "The Right Girl" (ABC-Paramount, 1958).
Während der College-Zeit heiratete sie und bekam 1960 ihr erstes Kind. Es folgten weitere Singles. Eine davon hiess "It Might as Well Rain Until September/Nobody's Perfect" (Dimension, 1962) und enthielt auf der A-Seite einen Titel, der mit drei anderen Titeln von King auch auf dem Sampler "The Dimension Dolls" (Dimension, 1963) veröffentlicht wurde.
Mit der Single hatte King einen Top-25-Hit in den Billboard Hot 100. Mit ihrem ersten Album "Writer" (Ode, 1970) feierte sie einen kleinen Erfolg, kam die LP doch in die vordere Hälfte der Billboard 200. Mit ihrem zweiten Album "Tapestry" (Ode, 1971) kam King dann gross heraus.
Es verkaufte sich allein in den USA 14 Millionen Mal und stand bei den Billboard 100 auf Platz 1. Auch in Japan, Spanien und Kanada resultierte Platz 1. Mit "It's Too Late /I Feel the Earth Move" enthielt das Album zudem eine Nummer-1-Single in den Billboard Hot 100.
Das nächste Album "Music" (Ode, 1971) verkaufte sich in den USA "nur noch" eine Million Mal, schaffte es aber dennoch auf Platz 1 der Billboard 200. "Rhymes & Reasons" (Ode, 1972) auf Platz 2 und "Fantasy" (Ode, 1973) auf Platz 6 waren Top-10-Alben in den Billboard 200.
Mit "Wrap Around Joy" (Ode, 1974) hatte sie ein drittes Nummer-1-Album in den amerikanischen Hauptcharts, gefolgt von "Thoroughbred" (Ode, 1976) auf Platz 3. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie einige weitere Top-10-Singles in den Billboard Hot 100, darunter mit "Jazzman" vom Album"Wrap Around Joy" einen Nummer-2-Hit.
Mit den zehn nachfolgenden Studioalben, die bis 2011 erschienen, konnte King nie mehr an frühere Zeiten anknüpfen. Von den sechs Livealben kam "Live at the Troubadour" (Hear, 2010), eine Aufnahme von 2007 mit James Taylor, auf Platz 4 der Billboard 200.
Im Rahmen der Serie "Original Album Classics" (Sony BMG, Legacy und Epic, 2008) wurden fünf ihrer ersten sechs Alben gemeinsam in Form einer 5-CD-Box wiederveröffentlicht. Ausgerechnet ihr Erfolgsalbum "Tapestry" war nicht Teil dieses Pakets.
Das 4-CD-Set "The Carole King Collection" (Rockingale, 2012) enthielt vier Alben, die Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre erschienen waren. Ein Teil dieser Alben fand sich auch in einem zweiten Paket der "Original Album Classics" (Sony und Legacy, 2017).
Carole King veröffentlichte 17 Studio-, vier Live- und ein Soundtrack-Album. Dazu kamen 7 offizielle Compilations und 33 Singles. Sie verkaufte 75 Millionen Schallplatten weltweit, davon rund 20 Millionen allein in den USA.
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