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Charles McPherson

Amerikanischer Postbop-Alt- und Tenorsaxophonist sowie Bandleader, geboren am 24. Juli 1939 in Joplin, Missouri. Er wuchs in Detroit, Michigan,  auf. Weil kein anderes Instrument zur Verfügung stand, spielte er in der Schule zuerst Flügelhorn. Mit 13 Jahren wechselte er auf das Altsaxophon.



Er erhielt Unterricht in Harmonielehre durch Barry Harris, in dessen Band er auch spielte. Nach dem Studium an der Larry Teal School of Music zog McPherson 1959 nach New York City, wo er wieder auf Barry Harris und den ebenfalls aus Detroit stammenden Trompeter Lonnie Hillyer traf. Mit Hillyer schloss er sich 1960 Charles Mingus an.

 

Mit Unterbrechungen spielte McPherson bis 1972 in der Band von Mingus. Bei ihm kam Charles McPherson Anfang der 1960er Jahre auch zu ersten Aufnahmen. Dazu wurde er von Barry Harris, Art Farmer, Pat Bowie und Pepper Adams ins Studio geholt, ehe er erste Aufnahmen als Leader realisieren konnte.

 

Für "Con Alma!" (Prestige, 1965) wählte er Clifford Jordan (ts), Barry Harris (p), George Tucker (b) und Alan Dawson (dm) als Sidemen aus. Mit Carmell Jones (tp), Barry Harris (p), Nelson Boyd (b) und Albert Heath (dm) entstand zur selben Zeit "Bebop Revisited!" (Prestige, 1965)

 

Auf "The Quintet/Live! (Recorded Live At The Five Spot)" (Prestige, 1967) war McPherson mit Lonnie Hillyer (tp), Barry Harris (p), Ray McKinney (b) und Billy Higgins (dm) zu hören. Es folgten bis Ende der 1960er Jahre drei weitere Alben für "Prestige", dann drei für "Mainstream Records" und fünf für "Xanadu Records".

 

Später veröffentlichte Charles McPherson unter seinem Namen oder unter Gruppennamen wie The Charles McPherson Group und The Charles McPherson Sextet bei diversen anderen Labels weitere Alben. So kamen bisher über 30 Alben als Leader zusammen.

 

Toal ist er auf rund 150 Aufnahmen zu hören. Ab 1978 unterrichtete er an der Universität in San Diego. Inzwischen ist sein Sohn, der Schlagzeuger Chuck McPherson, Mitglied seines Quartetts. In Clint Eastwoods Spielfilm "Bird" spielte er jene Ensemble- und Soloparts von Charlie Parker, für die nicht auf Originalaufnahmen von Parker zurückgegriffen wurde.          04/24

 

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Fred Wesley

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