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Commodores

  • musicmakermark
  • 15. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Funk- R&B-, und Soul-Gruppe, entstanden 1967 in Tuskegee, Alabama, bei der Fusion der beiden Bands The Mystics und The Jays. Gründungsmitglieder waren William King (tp), Lionel Richie (sax, key), Thomas McClary (g), Milan Williams (key), Ronald LaPread (e-b) und Walter Orange (dm).


 

Sämtliche Bandmitglieder steuerten zudem Gesang bei. Die Band erhielt 1972 einen Schallplattenvertrag und ging danach als Opener für Jackson Five auf Tournee. Das erste Album "Machine Gun" (Motown, 1974) erschien erst zwei Jahre später. Es kam auf Platz 138 auf der Billboard 200  und war Nummer 22 in den US-R&B-Charts.

 

Mit dem Titelstück als Singleauskoppelung schaute Platz 22 bei den Billboard Hot 100 heraus. Mit "Caught In The Act" (Motown, 1975) und "Movin' On" (Motown, 1975) lieferte die Band zwei Funkalben ab, die beide in die Top-30 der Billboard 200 und in die Top-10 der R&B-Charts gelangten.

 

Das vierte und ebenfalls von harten Funkklängen geprägte Album "Hot On The Tracks" (Motown, 1976) war mit Platz 12 bei Billboard 200 und Platz 1 bei den R&B-Alben das bisher erfolgreichste der Band. Dazu hatte die Gruppe mit "Slippery When Wet" von "Caught In The Act" und mit "Just to Be Close To You" von "Hot On The Tracks" zwei Nummer-1-Singles in den R&B-Charts.

 

Dann wurde der Sound der Commodores geschliffener und souliger. "Live!" (Motown, 1977), "Commodores" (Motown, 1977), "Natural High" (Motown, 1978) und "Midnight Magic" (Motown, 1979) waren vier Top-3-Alben nacheinander in den Billboard 200. Mit Ausnahme von "Live!" standen diese LPs auch bei den R&B-Alben ganz zuoberst.

 

Dazu kamen in den Billboard Hot 100 die beiden Nummer-1-Singles "Three Times A Lady" (1978) und "Still" (1979). Die nachfolgenden Alben "Heroes" (Motown, 1980) und "In The Pocket" (Motown, 1981) waren nicht mehr ganz so erfolgreich, obwohl sie in die Top-10 bzw. Top-15 der US-Albumcharts gelangten und zwei Top-10-Singles umfassten.

 

1982 verliess Lionel Richie die Band, um eine hocherfolgreiche Solokarriere zu starten. Sein Ersatz war Skyler Jett. Kurz nach Richie verliess auch Thomas McClary die Commodores. Er wurde durch Sheldon Reynolds (g, vcl) ersetzt. Die nächsten Alben hiessen "Commodores 13" (Motown, 1983) und "Nightshift" (Motown, 1985).

 

Mit letzterem hatte die Band wieder einmal einen Renner. Das Album kam auf Platz 12 bei Billboard 200 und auf Platz 1 bei den R&B-Charts. Das Titelstück war ein Top 3-Hit bei den Billboard Hot 100. Dieser Tributsong für Jackie Wilson und Marvin Gaye brachte der Band den einzigen Grammy ein.

 

2010 nahmen die Commodores den Song als Tribute für Michael Jackson noch einmal neu auf. Dazwischen war mit James Dean "J.D." Nicholas der frühere Heatwave-Sänger in die Band gekommen. Bassist Ronald LaPread verliess die Band 1986 und liess sich in Neuseeland nieder, während Sheldon Reynolds 1987 zu Earth, Wind & Fire wechselte.

 

William King übernahm danach bei Auftritten den Posten des Gitarristen. Milan Williams kehrte der Band 1989 den Rücken. "United" (Polydor, 1986) hatte das erste Album in der Zeit nach der Zeit bei "Motown" geheissen. Es wurde auf Platz 101 der Billboard 200 und auf Platz der 17 R&B-Charts notiert.

 

"Rock Solid" (Polydor, 1988), "Commodores Christmas" (Sound Barrier, 1992) und "No Tricks" (Esoldun, 1993) tauchten nicht in den Charts auf. Seither besteht die Gruppe weiter, obwohl keine neuen Aufnahmen mehr erschienen. Von den Commodores kamen über 100 Reissue-Pakete oder Compilations heraus, darunter neun offizielle. Die Gruppe verkaufte über 75 Millionen Schallplatten.                                                             01/26

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