Lionel Richie
- musicmakermark
- 15. Jan.
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Amerikanischer R&B-Sänger, Songwriter, Musiker und Bandleader, geboren am 20. Juni 1949, in Tuskegee, Alabama, als Lionel Brockman Richie, Jr.. 1967/68 gründete er mit Mitstudenten die Soul- und Funk-Band Commodores.

Lionel Richie agierte bis 1982 als Sänger, Saxophonist und Keyboarder bei den Commodores. Die Gruppe veröffentlichte in dieser Zeit bei "Motown" neun hocherfolgreiche Alben, von denen vier die R&B-Charts anführten und teilweise bis in die Top-3 der Billboard 200 vordrangen.
Die Band hatte in jener Zeit sechs Nummer-1-Singles in den R&B-Charts, darunter mit "Three Times a Lady" (1978) und "Still" (1979) auch zwei Nummer-1-Hits in den Billboard Hot 100. Mit seinen eigenen Aufnahmen setzte Richie noch einen obendrauf.
Die Single "Endless Love" (Motown, 1981), ein Duett mit Diana Ross aus dem gleichnamigen Filmsoudtrack, stand bei den Billboard Hot 100 und den R&B-Singles ganz zuoberst. Sein Debutalbum "Lionel Richie" (Motown, 1982) verkaufte sich allein in den USA vier Millionen Mal.
Es erreichte Platz 3 bei den Billboard 200 sowie Platz 1 bei den R&B-Alben. Mit der daraus ausgekoppelten Single "Truly" hatte er eine weitere Nummer-1-Single in den Billboard Hot 100. Sein zweites Album "Can't Slow Down" (Motown, 1983) verkaufte sich weltweit 20 Millionen Mal und stand in den USA und in vielen Ländercharts weltweit auf Platz 1.
"All Night Long (All Night)" und "Hello" hiessen die erfolgreichsten der ausgekoppelten Singles. Beide standen sowohl bei den Billboard Hot 100 als auch in der R&B-Wertung auf Platz 1. Das galt auch für "Say You, Say Me", eine Single vom nachfolgenden Album "Dancing on the Ceiling" (Motown, 1986).
Auch dieses verkaufte sich millionenfach und führte die Billboard 200-Liste an. Bei den R&B-Alben reichte es zu Platz 3. Dann schaltete Lionel Richie seine Tätigkeit als Musiker und Sänger einen Gang hinunter. "Back to Front" (Motown, 1992) war eine Compilation mit dem Nummer-1-R&B-Hit "Do It to Me".
Danach meldete er sich erst mit dem Album "Louder Than Words" (Mercury, 1996) zurück. Mit den Plätzen 28 (Billboard 200) und 15 (R&B) konnte er nicht mehr an frühere Zeiten anknüpfen. Seine daraus und später aus anderen Alben ausgekoppelten Singles landeten nur noch auf hinteren Plätzen.
Auch die folgenden Alben "Time" (Mercury, 1998), "Renaissance" (Island, 2000) und "Just for You" (Island, 2004) schnitten in den Charts schwach ab. Mit "Coming Home" (Island, 2006) hatte Richie wieder einmal ein Top-10-Album in den Billboard 200 und ein Top-3-Album in den R&B-Charts.
"Just Go" (Island, 2009) war bei den R&B-Charts ein Top-10-Album. Mit "Tuskegee" (Mercury Nashville, 2012) legte Richie noch einnmal ein Hitalbum vor, das sich eine Million Mal verkaufte und auf Platz 1 der Billboard 200 stand.
Es bestand aus Country-Versionen von alten Lionel Richie-Songs. Für jedes Lied lud er einen Gaststar ein. Es waren dies Blake Shelton, Jason Aldean, Darius Rucker, Little Big Town, Kenny Chesney, Rascal Flatts, Jennifer Nettles, Tim McGraw, Shania Twain, Billy Currington, Kenny Rogers, Willie Nelson sowie Jimmy Buffett mit der Coral Reefer Band.
Dazwischen war Richie in vielen Kino- und TV-Filmen oder -Serien bzw. Dokumentarfilmen zu sehen gewesen. Meist spielte er sich selber. Von Lionel Richie erschienen auch einige Liveaufnahmen sowie Compilations.
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