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Dokken

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische Heavy Metal- und Hard Rock-Band, gegründet 1978 in Los Angeles, California, von Don Dokken (vcl) mit Jim Monanteras (g), Greg Leon (e-b) und "Wild" Mick Brown (dm). Dieses Quartett war zuerst als Airborn unterwegs, musste dann aber den Namen in Dokken abändern.


 

Erste Aufnahmen erschienen unter dem Namen "Back In The Streets" (1979). Allerdings handelte es sich bei dieser EP nicht um eine offizielle Aufnahme, sondern um ein Demo-Band, das gestohlen und als Bootleg auf den Markt gebracht wurde.

 

1981 befand sich Don Dokken in Deutschland, um für das Scorpions-Album "Blackout" (EMI, 1982) einige Vocals einzuspielen. Dabei bekam er via den Manager von Accept, die in einem benachbarten Studio spielten, einen Schallplattenvertrag vermittelt.

 

Daraus resultierte das erste Dokken-Album "Breakin' The Chains" (Carrere, 1981). In den USA erschien dieses Album erst zwei Jahre später (Elektra, 1983) in leicht veränderter Abmischung. Dokken und Brown wurden darauf gemäss Coverangaben von George Lynch (g) und Juan Croucier (e-b) begleitet.

 

Allerdings spielte Croucier gar nicht, sondern an seiner Stelle waren Peter Baltes und Juan Croucier, sein Bruder, am Bass im Einsatz. In einigen Tracks trommelte zudem Bobby Blotzer. Weil das Album ein Flop war, wollte "Elektra" die Band wieder loswerden.

 

Das zweite Album "Tooth And Nail" (Elektra, 1984) verkaufte sich aber so gut, dass es Platin-Status erreichte und bis unter die Top 40 der US-Albumcharts vordrang. Inzwischen war Juan Croucier durch Jeff Pilson (e-b, vcl) abgelöst worden.

 

Weiter ging's mit dem ähnlich erfolgreichen Album "Under Lock And Key" (Elektra, 1985) sowie "Back For The Attack" (Elektra, 1987), das sich noch besser verkaufte und gar auf Platz 13 der Billboard 200 landete.

 

Mit "Dream Warriors" und "Mr. Scary" wies dieses Album zudem zwei Singlehits auf. Bei der anschliessenden Tournee entstand das Live-Album "Beast From The East" (Elektra, 1988). Danach löste sich die Band wegen Streiterein zwischen Dokken und Lynch auf.

 

Lynch und Brown formierten darauf Lynch Mob und spielten zwei Alben ein.  Auch Dokken war nicht untätig und nahm mit "Up From The Ashes (Geffen, 1990) ein Album unter eigenem Namen auf. Ihm zur Seite standen dabei John Norum und Billy White (g), Peter Baltes (e-b), Mikkey Dee (dm) und in einem Track Glenn Hughes von Deep Purple (backing vcl).


Jeff Pilson ging zur McAuley Schenker Group und dann zu Dio, ehe er mit War and Peace eine eigene Band leitete. Auf George Lynchs Soloalbum "Sacred Groove" (Elektra, 1993) kam es wieder zu einer Zusammenarbeit zwischen Lynch und Dokken.


"Dysfunctional" (Columbia, 1995) war als zweites Don Dokken-Soloalbum vorgesehen. Während den Aufnahmen willigte Dokken ein, seine Gruppe mit Lynch, Pilson und Brown neu zu reformieren, so dass daraus ein Dokken-Album wurde.


Zuvor war mit "The Best of Dokken" (Elektra, 1994) eine Compilation erschienen, allerdings nur für den japanischen Markt. Nach weiteren Streitereien zwischen Dokken und Lynch wurde die Band von "Columbia" wieder fallen gelassen.


Mit "One Live Night" (CMC, 1995) erschien eine Live-Akustik-CD bzw. -DVD mit Aufnahmen der Reunion-Tour 1995. Nach "Shadowlife" (CMC, 1997) verliess Lynch die Band erneut. Darauf folgte ein Rechtsstreit zwischen Lynch und Dokken. Für die anschliessende Europa-Tournee wurde John Norum (g) verpflichtet, danach aber mit Reb Beach (g) von Winger ein neuer Mann fest engagiert.

 

Mit ihm spielte Dokken das nächste Album "Erase The State" (CMC, 1999) ein. "The Very Best Of Dokken" (Elektra, 1999) war im selben Jahr eine Compilation mit älterem Material, und "Live From The Sun" (CMC, 2000) ein aktuelles Live-Album der Band. Später folgte mit "Japan Live '95" (Sanctuary, 2003) eine weitere Live-Aufnahme, allerdings  mit älterem Material sowie mit Lynch als Gitarristen.

 

Auf "Long Way Home" (Sanctuary, 2002) waren John Norum (g) für Beach und Barry Sparks (e-b, vcl) für Pilson zu hören. Norum konnte dann sein Engagement nicht fortsetzen, so dass Dokken mehrfach auf Aushilsfsgitarristen zurückgreifen musste.

 

Schliesslich wurde mit John Levin ein neuer Mann gefunden, der auf "Hell To Pay" (Sanctuary, 2004) seinen Einstand gab. Mit "Change The World: An Introduction" (Sanctuary, 2004) erschien im selben Jahr eine weitere Compilation.

 

Auch bei der Doppel-CD "The Definitive Rock Collection" (Elektra, 2006) handelte es sich um eine Sammlung von altem und bekanntem Material. "From Conception: Live 1981" (Rhino, 2007) hiess eine Live-CD mit Dokken in der klassischen Besetzung.

 

Mit "Lightning Strikes Again" (Atco, Rhino und Frontiers, 2008) erschien wieder einmal ein Album mit neuem Material. "Greatest Hits" (Cleopetra und King, 2010) enthielt neue eingespielte Versionen der alten Dokken-Hits sowie zwei neue Songs.

 

Inzwischen war das Lineup weiteren Veränderungen unterzogen worden. "Broken Bones" (Frontiers, 2012) und "Heaven Comes Down" (Silver Lining, 2023) waren im Abstand von elf Jahren zwei Alben mit neuem Material.

 

Dazwischen kamen zwei weitere Livealben und mit "The Lost Songs: 1978-1981" (Silver Lining, 2020) eine Sammlung von noch nie veröffentlichen Songs heraus.                                                   03/26

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