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Grave Digger

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Deutsche Speed/Power/Heavy Metal-Band, gegründet 1980 in Gladbeck, Nordrhein-Westfalen, von Chris Boltendahl (vcl, e-b), Peter Masson (g) und Philipp Seibel (dm). Das Trio spielte eine erste Demoaufnahme (1982) ein, ehe Seibel durch Albert Eckhardt (dm) ersetzt wurde.


 

Dazu kam mit Willi Lackmann (e-b) in Bassist in die Band, damit Boltendahl sich auf den Gesang konzentrieren konnte. "Born Again" (1983) hiess ein weiteres Demo, "Shoot Her Down" (Noise, 1984) eine erste Single und "Heavy Metal Breakdown" (Noise, 1984) das erste Album.

 

Dann stieg Eckhardt  aus und machte Simon Adam (dm) Platz, der nur auf dem zweiten Album "Witch Hunter" (Noise, 1985) zu hören war, ehe Eckhardt wieder zurückkehrte. Nachdem mit C.F. Frank ein neuer Bassist angeheuert wurde, war auf dem dritten Album "War Games" (Noise, 1986) an der Seite von Boltendahl und Masson eine neue Rhythmussection im Einsatz.

 

1986-1987 trat man als Digger in Erscheinung. Unter diesem Bandnamen erschien mit "Stronger than Ever" (Noise, 1986) ein Album. Von 1988 bis 1991 nannten sich Chris Boltendahl und Mitmusiker Hawaii, ohne dass unter diesem Gruppennamen ein Album herauskam.

 

Ab 1991 griff man wieder auf den alten Bandnamen Grave Digger zurück. Eine Demoaufnahme hiess "Return Of The Reaper" (1991). Es folgten laufend weitere Lineupwechsel mit Chris Boltendahl als einzige personelle Konstante.

 

"The Best Of The Eighties" (Noise, 1993) war eine Compilation. Im selben Jahr ging der Reigen der Alben weiter mit "The Reaper" (G.U.N., 1993), gefolgt von "Heart Of Darkness" (G.U.N., 1995), "Tunes Of War" (G.U.N., 1996), "Knights Of The Cross" (G.U.N., 1998) und "Excalibur" (G.U.N., 1999).

 

Nach einem Labelwechsel erschien "The Grave Digger" (Nuclear Blast, 2001). Noch auf dem vorherigen Label kam die DVD, CD bzw. Dual-Disc "Tunes of Wacken" (G.U.N., 2002) heraus. "Die definitive Biografie" (G.U.N., 2002) hiess ein Buch und eine rund 33-minütige Compilation.

 

Zudem gab das frühere Label die frühen Alben paketeweise noch einmal heraus. Mit den Alben "Rheingold" (Nuclear Blast, 2003) und "The Last Supper" (Nuclear Blast, 2005) meldete sich Grave Digger mit neuem Material zurück.

 

Zum 25-Jahr-Jubiläum der Band erschien das drei CDs umfassende "Hörbuch" (Soul Food, 2005) mit der erzählten Bandbiografie. Diese wurde später zusammen mit dem Album "The Grave Digger" von 2001 unter dem Titel "The Hangman Box" (Metalville, 2009) wiederveröffentlicht.

 

"25 To Live" (Nuclear Blast, 2005) hiess zudem eine Jubiläums-Live-DVD bzw. eine Live-Doppel-CD mit Aufnahmen eines Konzertes vom Mai 2005 in Sao Paolo, Brasilien. Die nächsten Alben hiessen "Liberty Or Death" (Locomotive, 2007), "Ballads Of A Hangman" (Napalm, 2009) und "The Clans Will Rise Again" (Napalm, 2010).

 

"The Clans Are Still Marching" (Napalm, 2011) war eine DVD, die auch Dokumaterial enthielt. "Wacken Hymne" (Golden Core, 2011) hiess eine 4-Track-Split-CD-EP, die sich Grave Digger mit U.D.O., Doro und Onkel Tom Angelripper teilte. Der Grave Digger-Track fand sich auch auf der EP "Home At Last" (Napalm, 2012), die zudem noch drei Titel der CD/DVD "The Clans Are Still Marching" enthielt.

 

Die nächsten Studioalben hiessen "Clash Of The Gods" (Napalm, 2012) und "Return Of The Reaper" (Napalm, 2014). "Exhumation (The Early Years)" (Napalm, 2015) enthielt zum 35-jährigen Bandjubiläum 13 Re-Recordings von alten Songs und zwei neue Stücke.

 

Dazu war "Let Your Heads Roll - The Very Best of the Noise Years 1984-1986" (Sanctuary, 2016) eine Compilation mit Material aus der Anfangszeit in Form einer Doppel-CD. "Healed By Metal" (Napalm, 2017) und "The Living Dead" (Napalm, 2018) hiessen die Studioalben Nummer 19 und 20.

 

"Fields of Blood" (Napalm, 2020) bildete zum 40-jährigen Bandjubiläum den Abschluss der "Highland"-Trilogie, die 1996 mit "Tunes of War"und 2010 "The Clans Will Rise Again" begonnen wurde. Weitere Alben hiessen "Symbol of Eternity" (ROAR!, 2022) und "Bone Collector" (ROAR!, 2025).          03/26

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