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Doug Dillard

  • musicmakermark
  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Bluegrass- und Country bzw. Country Rock-Singer/ Songwriter sowie Banjo-Spieler, geboren am 6. März 1937 in East St. Louis, Illinois, als Douglas Flint Dillard. Er wuchs auf einer Farm in Salem, Missouri, auf. Fünfjährig begann er Gitarre und Fiddle zu spielen.



Ab dem 15. Altersjahr spielte er Banjo in der Familienband. 19-jährig trat er wöchentlich in einer Radiosendung von Howe Teague beim Sender KSMO in Salem auf. Von 1956 bis 1959 spielte er bei The Ozark Mountain Boys von Chris Stakes, nicht zu verwechseln mit den Ozark Mountain Daredevils.

 

1958 wurden Doug und sein Bruder Rodney Dillard auch Mitglieder von The Dixie Ramblers. Dann begannen Doug und Rodney Dillard gemeinsam Singles unter ihren eigenen Namen einzuspielen. Zudem wurden die beiden Dillard-Brüder Anfang der 1960er Jahre Mitglied der Folk/Country/Jazz-Band The Folkswingers.

 

In dieser Band kam es zu Begegnungen von Country-Musikern wie Glenn Campell und Chris Hillman mit Jazzern wie Bud Shank (as), Herb Ellis (g) Leroy Vinnegar (b) und anderen. Mit Dean Webb (mand) und Mitch Jayne (b) gründeten die Dillard-Brüder 1962 die Progressive Bluegrass-Band The Dillards.

 

The Dillards war die erste Bluegrass-Gruppe, die ihre Instrumente ab Mitte der 1960er Jahre elektrisch verstärkte. Direkt oder indirekt beinflusste die Band, die bis in die 2020er Jahre bestand und mehrere Alben veröffentlichte, damit auch viel weitere Gruppen, Musiker und Musikerinnen.

 

Doug Dillard verliess The Dillards 1968 und tat sich mit Gene Clark von den The Byrds zu Dillard & Clark zusammen. Von dieser Band kamen 1968/1969 nur zwei Alben heraus. Danach begann Doug Dillard Alben unter seinem Namen herauszubringen.

 

Das erste hiess "The Banjo Album" (Together, 1970) und entstand mit Musikern aus seinem Umkreis wie Gene Clark (hca), dem späteren Eagles-Mitglied Bernie Leadon (g) und dem Jazzbassisten Red Mitchell. Weitere eigene Alben hiessen "Duelin' Banjo" (20th Century, 1973), "You Don't Need A Reason To Sing" (20th Century, 1974) und "Heaven" (Flying Fish, 1979).

 

Dazwischen hatten Doug Dillard (banjo, g, vcl), John Hartford (vio, g, banjo, vcl) und Rodney Dillard (g, vcl) als Dillard, Hartford, Dillard die Alben "Glitter Grass From The Nashwood Hollyville Strings" (Flying Fish, 1977) und "Permanent Wave" (Flying Fish, 1980) veröffentlicht.

 

Diese beiden Alben bzw. das zweite und dritte eigene Album von Dillard wurden später je auf einer CD zusammengefasst. Zu Beginn der 1980er Jahre leitete Dillard seine The Doug Dillard Band, der viele Musiker aus seinem Umkreis angehörten.

 

Mit Byron Berline (fiddle, vcl) als Gast spielte diese Gruppe "Jackrabbit!" (Flying Fish, 1980) ein. Weitere Alben der Doug Dillard Band waren "What's That?" (Flying Fish, 1986) und "Heartbreak Hotel" (Flying Fish, 1988). Doug Dillard starb am 16. Mai 2012 im Alter von 75 Jahren in Nashville, Tennessee.                                                            03/26

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