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François Corneloup

  • musicmakermark
  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Französischer Sopran- und Baritonsaxophonist, geboren am 14. Januar 1963. Er ist Autodidakt. 1979 kam er zum Jazz und ab 1986 leitete er eigene Gruppen. Er war Mitglied der Compagnie Lubat und 1990 Mitbegründer der Grossformation Collective, von der "Buenaventura Durruti" (Nato, 1996) und "Le Chronatoscaphe" (Nato, 2005) herauskamen.


 

1995 gründete er mit François Raulin (p, synth, melodica), Rémy Chaudagne (e-b) und Manuel Denizet (dm) das François Corneloup Quartet, das "Frégoli" (Evidence, 1995) einspielte. 1996 folgte die Gründung des François Corneloup Trio, dem neben dem Leader Claude Tchamitchian (b) und Eric Echampard (dm) angehörten.

 

"Jardins ouvriers" (Evidence, 1998) hiess eine erste Aufnahme dieser drei Musiker, gefolgt von "Cadran lunaire" (Evidence, 2000). 2000 formierte er zusammen mit Médéric Collignon (p-tp, tp, flh), Eric Echampard (dm), Julien Favreuil (sax), Jean-Louis Pommier (tb), Claude Tchamitchian (b) und Pascal Lamige (vibes) die Gruppe Babel Bal.

 

2001 reaktivierte er sein Quartett mit Yves Robert (tb), Marc Ducret (g) und Eric Echampard (dm) und spielte mit diesen Musikern "Pidgin" (Evidence, 2004) ein. Als Mitglied des François Raulin Trios entstand mit Bruno Chevillon (b) als dritter Musiker "Trois plans sur la comète" (hatOLOGY, 2002).

 

"U.L.M." (In Circum Girum, 2006) war eine Trioaufnahme mit Marc Ducret (g) und Martin France (dm). U.L.M. bedeutete Ultra Léger Musical. Ebenfalls im Trio, aber mit Pascal Contet (acc) und Bruno Chevillon (b) als gleichwertige Partner, entstand "Nu" (In Circum Girum, 2006).

 

Im Duo mit Sylvain Kassap (cl) entstanden die beiden Aufnahmen "Pointe noire" (Evidence, 1994) und "Deux" (Evidence, 1997). Zusammen mit anderen Musikern war Corneloup bei den Aufnahmen von "Eight Day Journal" (Nato, 1998) von Sam Rivers (ts, ss) und Tony Hymas (p) beteiligt.

 

Mit Hymas, Jef Lee Johnson (g) und Stokley Williams bzw. Dave King (dm) bildete er das Quartett Ursus Minor, das jeweils mit Gästen ergänzt mehrere Aufnahmen veröffentlichte. Mit Dominique Pifarely (vio), Dean Magraw (g), Chico Huff (b) und JT Bates (dm) formierte François Corneloup die Band Next, die CD "Hope Street" (Nato, 2008) veröffentlichte.


Hélène Labarrière (b) und Simon Goubert (dm) begleiteten ihn auf "Noir Lumière" (Innacor, 2010). Duoaufnahmen mit Franck Tortiller (vibes, marimba) kamen unter dem Titel "Singing Fellows" (Label MCO, 2015) auf den Markt.


Für "Ré V O Lu Tion" (Label MCO, 2019) holte er als Begleiter Simon Girard (tb), Sophia Domancich (e-p), Joachim Florent (e-b) und Vincent Tortiller (dm) dazu. François Raulin (p) und Ramón López (dm, perc) waren gleichwertige Partner von Corneloup auf dem Album "1000 Dialectes" (Label Forge, 2020).


Vom Jacky Molard/François Corneloup Quartet mit Catherine Delaunay (cl), Jacky Molard (vio) und Vincent Courtois (cello) erschien "Entre Les Terres" (Emouvance, 2024).

 

Weitere Aufnahmen machte er mit Daunik Lazro, Noël Akchoté, Christian Rollet, Denis Fournier, Tony Hymas, Hélène Labarrière. der Hervé Krief Big Band, Eric Lareine, Alambic Impérial, Jacques Higelin, Jean-Jacques Birgé und Gérard Marais.

 

Er war/ist Mitglied der Gruppen Claude Tchamitchian Grand Lousadzak, Claude Tchamitchian Sextet, François Raulin Trio, Guillaume Roy Quartet, Henri Texier Hope Quartet, Henri Texier Sky Dancers 6, Henri Texier Strada Sextet, Les Damnés Du Skeud, Paris Musette und Soñjal Septet.              06/26

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