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Gisburg

musicmakermark
vor 18 Minuten
2 Min. Lesezeit

Österreichische Avantgarde-Komponistin, Vokalistin und Flötistin geboren 1966 in Salzburg als Gisburg Smialek. Sie studierte modernes Musiktheater bei Dieter Schnebel und tourte als Konzertsängerin mit dessen Vokalgruppe Die Maulwerker um die Welt.


 

Sie besuchte die Berliner Universität als Gaststudentin für Komposition und modernes Musiktheater. 1992 zog sie nach New York City und trat im Umfeld der Clubs bzw. Konzertlokale "Knitting Factory" und "Roulette" auf.

 

Sie war 6 Jahre lang Mitglied des chinesischen Hai-Tien-Chors von Pi-Chu Hsiao. Auf John Zorns Label "Tzadik Records" erschienen drei Alben mit Werken von Gisburg.

 

Für "No Stranger, Not At All" (1995) holte Sie je nach Werk Quentin Chiappetta (oboe, key, sampl, mbira, cymbal), Reuben Radding (b), Christine Bard (dm, perc), Christina Sun (erhu), und/oder Jeff O'Malley (narr) dazu. Auf "Shadows In The Sea" (1996) war das Aufgebot an Musikerinnen und Musikern etwa gleich gross.

 

Bei den Aufnahmen machten Anthony Coleman (p), Ron Lawrence (viola), Midori Seiler (vio), Guy Tyler (e-b, b), Christine Bard (dm, perc) und Jeff O'Malley (narr) mit. "Trust" (1998) enthielt das 21:31-minütige Solowerk "Hearts Don't Break That Easily" und das 21:39-minütige Stück "Anna", das Gisburg mit dem Cassatt String Quartet aufgenommen hatte. Gisburg setzte für beide Stücke nur ihr Stimme ein.

 

Sie komponierte mehrere Filmmusiken und arbeitete als Musikredakteurin. Dazu war sie mit Drew Pisarra und Loui Terrier Mitgründerin des Filmette Film Festivals. Es handelt sich dabei um ein Festival, das sich für Filme einsetzt, die nicht in den üblichen Zeitrahmen des Festivals fallen.

 

Sie wurde zudem für Aufnahmen von Gary Lucas, Anthony Coleman, Roy Nathanson, William Hooker und God Is My Co-Pilot beigezogen. John Zorn holte sie in sein Ensemble, mit dem er "John Zorn's Cobra: Live At The Knitting Factory" (KFW, 1995) aufgeführt hatte.         09/26

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