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Ian A. Anderson

  • musicmakermark
  • vor 24 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Britischer Acid Folk-Musiker, Radiomoderator und Herausgeber, geboren am 26. Juli 1947 in Weston-super-Mare. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Flötisten, Sänger und Bandleader Ian Anderson von Jethro Tull.


 

Ian A. Anderson spielte zuerst in der Backwater Jook Band und gehörte zwischen Mitte und Ende der 1960er Jahre zur Folk Blues-Szene in Bristol. Mit Elliot Jackson nahm er die 7"-EP "Almost The Country Blues!" (Saydisc, 1967). Mit Al Jones als dritter Musiker entstand die 7"-EP "Anderson Jones Jackson" (Saydisc, 1968).

 

"The Inverted World (The Country Blues Of Mike Cooper Ian Anderson)" (Saydisc, 1969) hiess danach eine Split-LP, die sich Anderson mit Mike Cooper teilte. Bei seinen Stücken liess sich Anderson meist von seinen damaligen Mitmusikern Jackson und Jones begleiten.

 

Die sieben Anderson-Songs sowie die neun Songs der beiden EPs wurden später unter dem Titel "Almost The Country Blues: 1966 – 1969" (Ghosts From The Basement, 2016) auf einer CD-R zusammengefasst. Ebenfalls in jener Zeit erschien das Album "Stereo Death Breakdown" (Liberty, 1969) der Ian Anderson's Country Blues Band.

 

Diese Formation bestand neben Anderson (g, vcl) aus Ron Needs (mand), Bob Hall (p), Chris Turner (hca), Brian Claxton (washboard), Pete Hossell (jug, voice) und Bob Rowe (e-b).  Auf zwei Tracks spielte zusätzlich Mel Writght (dm) sowie Dave Jeffs (hca) an Stelle von Turner.

 

In den 1970er Jahren erschienen mehrere eigene Alben. Sie hiessen "(Royal York Crescent)" (The Village Thing, 1970), "Book Of Changes" (Fontana, 1970), "A Vulture Is Not A Bird You Can Trust" (The Village Thing, 1971) und "Singer Sleeps On As Blaze Rages" (The Village Thing, 1972).

 

Im Rahmen des 4-CD-Sets "Please Re-Adjust Your Time (The Early Blues & Psych-Folk Years 1967-72)" (Cherry Tree, 2021) wurden vier dieser  Alben gemeinsam wiederveröffentlicht.

 

Hot Vultures hiess danach eine weitere Gruppe, mit der Anderson "Carrion On" (Best Seller, 1975), "The East Street Shakes" (Red Rag, 1977) und "Up The Line" (Plant Life, 1979) veröffentlichte. "Vulturama!" (The Weekend Beatnik, 1998) war später eine Compilation dieser Gruppe.

 

In The English Country Blues Band sowie in seinen anderen Bands versammelte Anderson später teilweise die selben Musikerinnen und Musiker. "No Rules" (Dingle's, 1982) und "Home And Deranged" (Rogue, 1983) waren zwei Alben und "Unruly" (Rogue, 1993) später eine Compilation dieser Band.

 

Die nächste Gruppe war Tiger Moth. Von ihr erschienen die Alben "Tiger Moth" (Rogue, 1984) und "Howling Moth" (Rogue, 1988) sowie später die Compilations "Moth Balls" (Omnium, 1996) und "Ostracon" (Ghosts From The Basement, 2024).

 

Mit Mike Cooper als Co-Leader sowie mit mehreren weiteren Musikern nahm Anderson in Italien das Album "The Continuous Preaching Blues" (Appaloosa, 1985) auf. Vom Orchestre Super Moth kamen Ende der 1980er Jahre eine EP und eine Split-Maxisingle heraus.

 

Die nächsten Aufnahmen erschienen erst wieder Ende der 2000er Jahre. Als Blue Blokes 3 veröffentlichte er "Stubble" (Fledg'ling, 2008), als The False Beards "Ankle" (Ghosts From The Basement, 2013). In beiden Fällen war Ben Mandelson mit von der Partie.

 

Dazwischen hatte "Time Is Ripe" (The Weekend Beatnik, 2010) eine Compilation mit Aufnahmen aus den Jahren 1970 bis 1973 dargestellt.  Eine weitere Aufnahme unter eigenem Namen hiess "Deathfolk Blues Revisited" (Ghosts From The Basement, 2017).  Seither kamen nur noch Compilations heraus.

 

Neben den bereits erwähnten waren dies die beiden CDs "Onwards! – 50 Years Of Deathfolk, Blues, Psych-Fi, Trad & World Twang" (Ghosts From The Basement, 2019) und deren Fortsetzung "Onwards! Vol. 2 – A Crown Of Crows
 (Lots More From 50+ Years Of Traditional English Deathfolk Blues & Psych-Folk Twang)" (Ghosts From The Basement, 2020).      07/26

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