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Ivo Malec

Französischer Komponist kroatischer Herkunft, geboren am 30. März 1925 in Zagreb. Er studierte Kompsition an der Musikakademie der Universität von Zagreb und ging dann 1955 nach Paris. Nach Studien bei Olivier Messiaen liess er sich 1959 endgültig in Paris nieder und wurde um 1960 Mitglied der Groupe de recherches musicales (GRM).


Er schrieb neben Orchesterstücken zahlreiche elektroakustische Werke und Werke für Instrumente und Liveelektronik. 1972 wurde er Professor für Komposition am Conservatoire de Paris. Schallplatten mit Werken von Malec erschienen ab Ende der 1960er Jahre.


Sein Werk "Oral" (1967) für Schauspieler und Orchester wurde zusammen mit einer Komposition von Maurice Ohana auf einer LP (Erato, 1968) veröffentlicht. Im Jahr danach folgte eine LP (Philips, 1969) mit den vier eigenen Werken "Sigma" (1963), "Cantate Pour Elle" für Sopran, Harfe und Tonband (1966), "Dahovi" (1961) und "Miniatures Pour Lewis Carroll" (1964) für Flöte, Harfe, Violine und Schlagzeug.


"3L" (Philips, 1971) war der Titel einer anderen LP mit den drei Stücken "Luminétudes" (1968) für Tonband, "Lumina" (1968) für 12 Streicher und Tonband sowie "Lied" (1969) für Streicher und Stimmen. Mit François-Bernard Mâche teilte sich Malec die LP "Danaé/Dodécaméron" (ORTF, 1972). Von Malec stammte das Werk "Dodécaméron" (1970) für 12 Stimmen.


Bis 2009 erschienen fast ein Dutzend weiterer Schallplatten mit Werken von Malec. Er ist auch mit vielen seiner Werke auf Compilations vertreten, so unter anderem mit je zwei Kompositionen auf der Doppel-CD "50 Ans De Musique Electroacoustique Au Groupe De Recherches Musicales" (INA-GRM, 2001) und auf der fünf CD umfassenden Box "Archives GRM" (INA-GRM, 2004). Ivo Malec starb am 14. August 2019, Paris. 06/23


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