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Berlin Contemporary Jazz Orchestra

  • musicmakermark
  • 26. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

International besetztes Free Music-Grossorchester, gegründet 1988 in Berlin vom Pianisten Alexander von Schlippenbach und seiner aus Japan stammenden Frau Aki Takase, ebenfalls einer Pianistin. Das BCJO ist das Nachfolgeorchester des ebenfalls von von Schlippenbach geleiteten Globe Unity Orchestras .


 

Im BCJO spielten mehrere wichtigste Musiker und Musikerinnen der Berliner und der europäischen Free-Szene. Das erste Konzert gab das BCJO im Mai 1988 in den Studios des Senders RIAS Berlin, der das Grossorchester wie zuvor Globe Unity im Laufe seiner siebenjährigen Existenz immer wieder unterstützte.

 

Ziel war es, Kompositionen von modernen Jazzmusikerinnen und -musikern einzustudieren und zu spielen. Zu den Lieferanten von Werken gehörten Misha Mengelberg, Kenny Wheeler, Carla Bley, Willem Breuker und von Schlippenbach selber.

 

Die erste Aufnahme "Berlin Contemporary Jazz Orchestra" (ECM, 1990) entstand im Mai 1989 im RIAS-Studio - also genau an jenem Ort, wo das BCJO ein Jahr zuvor sein Debut gegeben hatte.

 

Das Lineup bestand aus Benny Bailey, Henry Lowther und Thomas Heberer (tp), Kenny Wheeler (tp, flh), Paul van Kemenade und Felix Wahnschaffe (as), Gerd Dudekss, ts, cl, fl), Walter Gauchel (ts), Ernst-Ludwig Petrowsky (bars, Willem Breuker (bars, bcl), Henning Berg, Hermann Breuer und Hubert Katzenbeier (tb), Utz Zimmermann (b-tb), Misha Mengelberg (p), Günter Lenz (b), Ed Thigpen (dm) und die beiden Leader (p, cond).

 

Mitte Juli 1993 entstand am selben Ort mit "The Morlocks And Other Pieces" (FMP, 1994) eine zweite Aufnahme. Darauf ist das BJCO in der Besetzung Henry Lowther, Thomas Heberer und Axel Dörner (tp), Tilman Dehnhard (fl, picc, ts), Darcy Hepner (as), Evan Parker (ts, ss), Walter Gauchel (ts), Claas Willecke (fl, bars), Jörg Huke, Marc Boukouya und Sören Fischer (tb), Utz Zimmermann b-tb), Ino Nobuyushi (b), Paul Lovens (perc) und von Schlippenbach sowie Takase (p, cond) zu hören.

 

Bei einer Japan-Tournee entstand am 31. Juli 1996 in der Nakano Zero Hall in Tokio sowie am 6. August in Kobe die dritte und letzte Aufnahme "Live In Japan'96" (DIW, 1997). Die Besetzung war folgende: Thomas Heberer, Henry Lowther und Issei Igarashi (tp), Marc Boukouya, Wolter Wierbos, Paul Rutherford und Haruki Sato (tb), Walter Gauchel (ts), Evan Parker (ss, ts), Gerd Dudek (ts, ss, cl), Rudi Mahall (bcl), Eiichi Hayashi (as), Hiroaki Katayama (ts, bars), Ino Bobuyoshi (b), Paul Lovens (dm) sowie Alexander von Schlippenbach und Aki Takase (p, cond).

 

Im Juni 1997 gab das BCJO weitere Konzerte in Berlin und Hamburg, bei denen Kompositionen von Manfred Schoof aufgeführt wurden. Seither ist das BCJO nicht mehr aktiv.                                   12/25

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