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Jeff Gauthier

Amerikanischer Jazz-Violinist, Komponist und Bandleader, geboren am 4. März 1954 in Santa Monica, California. Er wuchs in Los Angeles auf, wo er zunächst bei seiner Tante Violinenunterricht erhielt. Nach der High School studierte er Violine und Musikwissenschaft am California Institute of Arts. Er begann seine Musikerkarriere im Umfeld von Vinny Golia und den Musikern der kalifornischen Avantgarde-Szene.


Dazu arbeitete er mit John Cale und mit Yusef Lateef sowie im Bereich der klassischen Musik im Milwaukee Symphony Orchestra, Los Angeles Chamber Orchestra, Los Angeles Music Center Opera, Los Angeles Mozart Orchestra und Long Beach Symphony Orchestra. Mit dem Oregon Bach Festival Orchestra und dem Oregon Bach Festival Choir unter Helmuth Rillings war er an der Einspielung der mit einem Grammy ausgezeichneten CD von Krzysztof Penderecki "Credo" (Hänssler, 1998) beteiligt.


Er arbeitete auch in den Studios an den Einspielungen vieler Film- und Fernseh-Soundtracks, wie der Musik zur "Star Trek"-Reihe. 1998 gründete Gauthier das Label "Cryptogramophone", das fortan die improvisierende West Coast-Szene rund um ihn selber, die Brüder Nels und Alex Cline, Steuart Liebig, G.E. Stinson und andere dokumentierte. Zusammen mit Nels Cline (g), Eric Von Essen (b) und Alex Cline (dm) bildete er die in den 1980er Jahren aktive Formation Quartet Music.


Er war auch Mitglied der Gruppen Alex Cline Ensemble, Alex Cline's Flower Garland Orchestra, Bone Structure, G.E. Stinson String Ensemble, Northern Lights Ensemble, Pasadena Chamber Orchestra, Scot Ray Quintet, Steuart Liebig & Quartetto Stig und The Vinny Golia Large Ensemble. Er spielte an der Seite von Aina Kemanis, Alan Broadbent, Mark Dresser, Peter Erskine, Bennie Maupin, Lou Levy, Jimmy Rowles, Stacey Rowles, Alan Pasqua, Don Preston und Hank Roberts.


Daneben erschienen mehrere Aufnahmen unter eigenem Namen. "Internal Memo" (Nine Winds, 1994) sah Gauthier in Begleitung von David Witham (p, synth), Eric Von Essen (b, hca) und Alex Cline (dm, perc). Auf "The Present" (Nine Winds, 1997) spielte Joel Hamilton an Stelle von Von Essen. Gauthier, Alex Cline (dm, perc) und G.E. Stinson (g, mbira, effects) nahmen als Co-Leader die beiden Alben "Right Of Violet" (Nine Winds, 1996) und "The Other Shore" (Cryptogramophone, 2000) auf.


Auf "Bone Structure" (Cryptogramophone, 2003) waren Gauthier und Stinson in Begleitung von Gregg Bendian (dm, glockenspiel, p) und Steuart Liebig (b) zu hören. Jeff Gauthier Goatette hiess eine langlebige Gruppe, der neben dem Leader auch noch Nels Cline (g), David Witham (p, e-p), Joel Hamilton (b) und Alex Cline (dm, perc) angehörten.


Von diesem Quintett erschienen "Mask" (Cryptogramophone, 2002), "One And The Same" (Cryptogramophone, 2006), "House Of Return" (Cryptogramophone, 2008) und "Open Source" (Cryptogramophone, 2011). Dazwischen war "Venice Suite" (Jazz'Halo, 2006) eine Trioaufnahme mit Gilbert Isbin (g) und Scott Walton (b, p) gewesen. Ein anderes Trio bestand neben Gauthier aus Mark O'Leary (comp, g) und Alex Cline (dm, perc). "Waves III" (TIBProd., 2011) war eine CD-R dieser Gruppe.


The Smudges war ein Duo von Gauthier (vio, e-vio, sampl, elect) mit Margaret Parkins (cello, whistling), das "Song And Call" (Cryptogramophone, 2022) vorlegte. 04/23

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