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Jennifer Warnes

  • musicmakermark
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Singer/Songwriterin, Arrangeurin und Produzentin, geboren am 3. März 1947 in Seattle, Washington, und aufgewachsen in Anaheim, California. Warnes sang schon als Kind und erhielt als Siebenjährige einen Schallplattenvertrag, den ihr Vater zurückwies.


 

Bis sie 17 Jahre alt war sang sie in Kirchen und an Festen. Dann bekam sie ein Stipendium für eine Ausbildung als Opernsängerin am Immaculate Heart College. Sie entschied sich unter dem Einfluss von Joan Baez für eine Karriere in der Folk-Musik.

 

"I Am Waiting/The Leaves" (Parrot, 1968) hiess eine erste Single. Diese kam unter dem Namen Jennifer Warren heraus. Unter diesem Namen trat sie auch in der Los Angeles-Version des Musicals "Hair" auf. Dann stellte sie fest, dass es bereits eine andere Schauspielerin gab, die so hiess.

 

Für das Album "... I Can Remember Everything" (Parrot, 1968) und alle anderen folgenden Aufnahmen verwendete sie wieder ihren richtigen Namen. Ein zweites Album trug den Titel "See Me, Feel Me, Touch Me, Heal Me!" (Parrot, 1969). 1971 lernte sie den kanadischen Singer/Songwriter Leonard Cohen kennen.

 

Sie arbeitete beim ihm 1972 als Backup-Sängerin und ab 1979 als Arrangeurin und Gastsängerin auf Tourneen. Bis 2012 machte sie bei den Aufnahmen von mehreren Cohen-Alben mit. Mit "Famous Blue Raincoat" (Ariola, 1986) nahm sie selber ein Album mit Cohen-Songs auf, das auf Platz 72 der Billboard 200 landete.

 

Daneben veröffentlichte sie weitere Alben unter ihrem Namen. Das dritte hiess "Jennifer" (Reprise, 1972) gefolgt von "Jennifer Warnes" (Arista, 1976), das mit Platz 43 in den Billboard 200 sowie das chartsmässig erfolgreichste ihrer Karriere war.

 

"Shot Through The Heart" (Arista, 1979) stand auf Platz 94 der Billboard 200 und auf Platz 13 der Country-Charts. Eine gemeinsame Aufnahme mit Harry Belafonte, dem American Boychoir und dem London Symphony Orchestra hiess "The Tradition Of Christmas" (Hallmark Cards, 1991).

 

Weitere eigene Alben, alle ohne Chartsplatzierungen, hiessen "The Hunter" (Attic, 1992), "The Well" (The Music Force Media Group, 2001) und "Another Time, Another Place" (BMG, 2018). Dazu hatte Warnes fast 50 Singles veröffentlicht.

 

"Right Time of the Night" vom Erfolgsalbum "Jennifer Warnes" war die einzige in den Top-10 der Billboard Hot 100. Daneben hatte sie aber gleichwohl zwei Nummer-1-Hits in den US-Charts.

 

Es waren dies "Up Where We Belong" (Island, 1982), ein Duett mit Joe Cocker, und "(I've Had) The Time of My Life" (RCA, 1987), ein Duett mit Bill Medley aus dem Soundtrack zu "Dirty Dancing". Für beide Nummer-1-Hits gab's auch einen Grammy.

 

Von ihrem Schaffen wurden mehrere Compilations zusammengestellt. Darunter befanden sich die sich leicht überschneidenden CDs "Platinum & Gold Collection" (BMG Heritage, 2004) und "Love Lifts Us Up - A Collection: 1968-1983" (Raven, 2004).

 

Neben Leonard Cohen begleitete auch Michel Polnareff, Sam & Dave, Rita Coolidge, Commander Cody, Chi Coltrane, Demis Roussos, Jackson Browne, Warren Zevon, James Taylor, Randy Newman, John Prine, John Cale, Tanita Tikaram, Chris Hillman, Arthur Russell und andere.      06/26

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